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Pariser Wachsfigurenmuseum lässt Macron überarbeiten

erstellt am 16.05.2018 um 14:45 Uhr
aktualisiert am 23.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Nach einer Welle der Kritik im Internet zieht das Pariser Wachsfigurenkabinett seine Figur von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zurück. Das traditionsreiche Grévin-Museum kündigte an, die Figur überarbeiten oder komplett neu anfertigen zu lassen.
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Nach einer Welle der Kritik im Internet zieht das Pariser Wachsfigurenkabinett seine Figur von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zurück. Das traditionsreiche Grévin-Museum kündigte an, die Figur überarbeiten oder komplett neu anfertigen zu lassen. Gelungen? Figuren von Trump und Merkel im Grévin-Museum
Nach einer Welle der Kritik im Internet zieht das Pariser Wachsfigurenkabinett seine Figur von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zurück. Das traditionsreiche Grévin-Museum kündigte an, die Figur überarbeiten oder komplett neu anfertigen zu lassen.
© 2018 AFP

Nach einer Welle der Kritik im Internet zieht das Pariser Wachsfigurenkabinett seine Figur von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zurück. Das traditionsreiche Grévin-Museum kündigte am Mittwoch an, die Statue überarbeiten zu lassen oder notfalls eine neue in Auftrag zu geben. Viele Nutzer hatten sich über die "misslungene" Figur lustig gemacht.

"Ein ängstliches und starres Gesicht, eine steife Figur ohne Leben - das ist einfach nicht schön", sagte der Direktor des Grévin-Museums, Yves Delhommeau, der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben sogar Donald Trump hinbekommen - es gibt keinen Grund, dass uns nicht auch Emmanuel Macron gelingt", betonte der Museumschef.

Die Wachsfigur sollte am 24. Mai offiziell vorgestellt werden, vorab kursierten im Fernsehen und im Internet aber schon erste Bilder. Nach der Kritik hätten die Skulpturenmacher bereits Macrons Augen geändert, sagte Delhommeau.

"Es handelt sich um eine delikate Entscheidung, denn so eine Statue bedeutet viel Arbeit", sagte der Museumschef weiter. Nach seinen Angaben kostet eine Wachsfigur bis zu 60.000 Euro und nimmt bis zu sechs Monate Arbeit in Anspruch.

Ein Twitter-Nutzer schlug eine einfache Lösung vor: "Stellt doch einfach den echten Macron ins Museum", schrieb er. Dann habe Frankreich endlich seine Ruhe.

Paris (AFP)
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