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Gericht: Mindestgröße von 1,63 Metern für Polizeibewerber in NRW rechtmäßig

erstellt am 15.05.2018 um 12:21 Uhr
aktualisiert am 22.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Die in Nordrhein-Westfalen geltende Mindestgröße von 1,63 Metern für angehende Polizistinnen und Polizisten ist rechtmäßig. Das entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf und wies die Klage einer 1,60 Meter großen Frau gegen das Land zurück.
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Die in Nordrhein-Westfalen geltende Mindestgröße von 1,63 Metern für angehende Polizistinnen und Polizisten ist rechtmäßig. Das entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf und wies die Klage einer 1,60 Meter großen Frau gegen das Land zurück. Justitia
Die in Nordrhein-Westfalen geltende Mindestgröße von 1,63 Metern für angehende Polizistinnen und Polizisten ist rechtmäßig. Das entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf und wies die Klage einer 1,60 Meter großen Frau gegen das Land zurück.
© 2018 AFP

Die in Nordrhein-Westfalen geltende Mindestgröße von 1,63 Metern für angehende Polizistinnen und Polizisten ist rechtmäßig. Das entschied am Dienstag das Verwaltungsgericht Düsseldorf im Fall einer 1,60 Meter großen Klägerin, die gegen ihren Ausschluss vom Auswahlverfahren für den Polizeidienst geklagt hatte. Gegen das Urteil kann die Frau nun die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster beantragen. (Az. 2 K 766/18)

Das Verwaltungsgericht urteilte, das Land Nordrhein-Westfalen habe seinen Einschätzungsspielraum bei der Eignung von Polizeidienstbewerbern "rechtmäßig ausgefüllt". Dabei habe sich das Land auf Untersuchungen der Polizei einschließlich einer eingeholten Studie der Deutschen Sporthochschule Köln stützen können, wonach von einer körperlichen Eignung für den Polizeidienst erst ab einer Körpergröße von 1,63 Metern auszugehen sei.

Die nordrhein-westfälische Regelung werde auch nicht dadurch in Frage gestellt, dass beim Bund und in anderen Bundesländern teilweise andere Größenvorgaben gelten - dies sei vielmehr Folge des Gestaltungsspielraums des jeweiligen Dienstherrn im föderalen System.

Düsseldorf (AFP)
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