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Argentinische Häftlinge treten für Kabelfernsehen in Hungerstreik

erstellt am 13.06.2018 um 09:27 Uhr
aktualisiert am 13.06.2018 um 11:32 Uhr | x gelesen
Argentinische Häftlinge sind in einen Hungerstreik getreten, um die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Fernsehen sehen zu können. Kabelfernsehen sei "ein unabdingbares Recht", erklärten die Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn.
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Argentinische Häftlinge sind in einen Hungerstreik getreten, um die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Fernsehen sehen zu können. Kabelfernsehen sei "ein unabdingbares Recht", erklärten die Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn. Argentinischer Fußball-Fan
Argentinische Häftlinge sind in einen Hungerstreik getreten, um die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Fernsehen sehen zu können. Kabelfernsehen sei "ein unabdingbares Recht", erklärten die Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn.
© 2018 AFP

Argentinische Häftlinge sind in einen Hungerstreik getreten, um die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Fernsehen sehen zu können. "Kabelfernsehen ist ein unabdingbares Recht für jeden, der seiner Freiheit beraubt ist", erklärten neun Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn rund 1300 Kilometer südlich von Buenos Aires. Das Kabelfernsehen sei aber schon seit drei Tagen kaputt.

"Wir haben beschlossen, solange nichts zu essen, bis das Problem gelöst ist", verkündeten die Häftlinge. Zusätzlich reichten sie Klage ein, um ihr Recht auf Kabelfernsehen durchzusetzen. Sie fordern, dass der Fernseher mit Kabelempfang, der in einem Gemeinschaftsraum der Haftanstalt steht, repariert wird.

Bei der WM in Russland trifft Argentinien am Samstag in seinem ersten Gruppenspiel auf Island. Eröffnet wird das Turnier am Donnerstag mit dem Spiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien.

Buenos Aires (AFP)
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