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17.09.2014 11:37 Uhr | x gelesen
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DONAUKURIER-LeseLest Herbst 2014


Bild: DONAUKURIER-LeseLest Herbst 2014.  Ingolstadt (dk) Abwechslung ist das Stichwort der LeseLust-Reihe in diesem Herbst: So erklärt ein ehemaliger Benediktinermönch, wie wir mehr Muße in unserem Alltag schaffen, während uns einer der bekanntesten deutschen Datenschützer vor totaler Überwachung warnt. Und während Wolfgang Hohlbein aus seinem neuesten Fantasy-Roman liest, bringt uns Kai Twilfer mit Schantalls neuesten Abenteuern zum Lachen. Und auch für nachdenkliche Worte ist Raum; etwa wenn Jörg Schindler den Konsumwahn der Deutschen kritisiert.

Ingolstadt (dk) Abwechslung ist das Stichwort der LeseLust-Reihe in diesem Herbst: So erklärt ein ehemaliger Benediktinermönch, wie wir mehr Muße in unserem Alltag schaffen, während uns einer der bekanntesten deutschen Datenschützer vor totaler Überwachung warnt. Und während Wolfgang Hohlbein aus seinem neuesten Fantasy-Roman liest, bringt uns Kai Twilfer mit Schantalls neuesten Abenteuern zum Lachen. Und auch für nachdenkliche Worte ist Raum; etwa wenn Jörg Schindler den Konsumwahn der Deutschen kritisiert.


Die Autoren


Wolfgang Hohlbein
Peter Schaar
Kai Twilfer
Jörg Schindler
Anselm Bilgri

 


Die Termine

 

Freitag, 17. Oktober: Wolfgang Hohlbein - Ruf der Tiefen


Mit seinen zahlreichen Fantasy-Romanen hat sich Wolfgang Hohlbein in der literarischen Szene längst einen Namen gemacht. Seine Gesamtauflage von 40 Millionen Büchern macht den 61-Jährigen zum meistgelesensten und erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autor. Nun liest er im DK-Forum aus seinem neuesten Roman "Ruf der Tiefen", der am 15. September erschienen ist. Hohlbein greift hierfür wieder tief in die Fantasy-Trickkiste: Es geht um die Suche nach einem verschwundenen Geliebten auf dem Meer, ein mysteriöses Schmugglernest und eine abgrundtief böse Macht, die niemals an die Oberfläche gelangen darf.




 

Dienstag, 4. November: Peter Schaar - Überwachung total

 
Der Berliner Peter Schaar gilt als einer der profiliertesten Datenschützer Deutschlands. In seinem neuen Buch fragt der langjährige Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Ist das Internet noch zu retten?“ In seinen Augen ist das Netz als Plattform für den ungehinderten Informationsaustausch und als Forum freier Meinungsbildung entstanden - nun aber degeneriert es zunehmend zu einem globalen Überwachungsnetz. Geheimdienste haben das Internet seit den Terroranschlägen vom 11. September so umfassend unterwandert, dass selbst Verschwörungstheoretiker erblassen. Das Sicherheitsversprechen der westlichen Welt droht in ein totalüberwachtes Internet zu führen. Peter Schaar zeigt in seinem Buch, dass dieser Prozess nur durch radikales Umsteuern gestoppt werden kann. Er ist überzeugt: Ohne den umfassenden Schutz unserer Daten gibt es keine Demokratie mehr im Informationszeitalter.




 

Mittwoch, 12. November: Kai Twilfer - Schantall


Kai Twilfer
Kai Twilfer
oh
Erneut urkomisch und schonungslos kritisch schildert Kai Twilfer, wie es weitergeht mit der alleinerziehenden Schantall und ihrem Familienclan. Sein Ich-Erzähler Jochen, der Sozialarbeiter, versucht weiterhin, das Bildungs- und Geschmacksniveau der Familie Pröllmann zu heben. Mittlerweile reicht sein Bemühen bis in die finanziell gut bestellten Kreise. Denn Schantall hat geheiratet. Cedrik heißt ihr Schatz, der in erster Linie Sohn eines im halbseidenen Milieu reich gewordenen Vaters ist. Auch in den oberen Gesellschaftsschichten lässt Kai Twilfer seinen Sozialarbeiter Jochen hellwach die kleinen menschlichen Schwächen beobachten. Wie schon im ersten Band „Schantall, tu ma die Omma winken!“, dem Spiegel-Bestseller 2013, bleibt Kai Twilfer bei allem Spott über Neureiche dennoch fair in der Beschreibung seiner Protagonisten.

 

Dienstag, 18. November: Jörg Schindler - Stadt, Land, Überfluss


Jörg Schindler
Jörg Schindler
Frankfurter Buchmesse
Noch nie ging es uns materiell so gut. Auch die Möglichkeiten zu einem selbstbestimmten Leben sind immens. Und dennoch machen sich Unzufriedenheit und Stress breit. Der Spiegel-Redakteur und Bestseller-Autor Jörg Schindler ist ein aufmerksamer Beobachter dieses Phänomens. In seinem Buch „Stadt – Land – Überfluss“ kritisiert er den Zeitgeist, der nur auf Wachstum ausgerichtet ist, und den Zwang, immer mehr Arbeit und Leben in die gleiche Zeit zu packen. Er erzählt von Menschen, die sich der Spirale nach „immer mehr, immer weiter, immer höher“ entzogen haben, ohne sogenannte Aussteiger zu werden wie der ehemalige Bankdirektor, der jetzt Suchtkranke betreut, oder die Designerin, die jetzt nicht normgerechtes Gemüse vor dem Abfall rettet. Schindler regt mit diesen Geschichten dazu an, dem Leben wieder mehr Sinn und Raum für die wichtigen Dinge zu geben, und mit mehr Achtsamkeit zu leben.



 

Mittwoch, 26. November: Anselm Bilgri - Vom Glück der Muße


Bis 2004 war Anselm Bilgri Benedektinermönch und Prior des Kloster Andechs, mittlerweile sieht er sich aber als Gratwanderer zwischen Kirche und Welt. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die den Bogen von Philosophie und Religion hin zur Wirtschaft und Gesellschaft spannen. In seinem Buch "Vom Glück der Muße" zeigt er, wie wir die uralte benediktinische Regel "Ora et labora" auf unsere moderne Welt übetragen können. Sein Credo: mehr Muße wagen. Denn wir müssen das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung neu lernen, wenn wir das Leben wieder genießen wollen.Als langjähriger Benediktinermönch weiß Bilgri aus eigener Erfahrung, wie wir uns auch im Alltag Inseln der Muße schaffen können. Inseln, auf denen Kreativität, Sinnlichkeit und Lebensfreude wachsen können. Denn nur wenn wir ganz bei uns selbst sind, können wir uns auf eines der größten Abenteuer einlassen, das es gibt: ein glückliches Leben.



Karten Online bestellen

 
Die Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, Einlass ist jeweils ab 18.45 Uhr. Veranstaltungsort ist das DK Forum des DONAUKURIER in der Stauffenbergstraße 2a in Ingolstadt.


Karten für je zwölf Euro gibt es über die Online-Ticketbestellung, in allen Geschäftsstellen des DONAUKURIER und seiner Heimatzeitungen sowie über die DK-Tickethotline unter 0841/9666-800.
 

 


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