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14.02.2011 09:59 Uhr | x gelesen
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DONAUKURIER-LeseLust 2011


Bild: DONAUKURIER-LeseLust 2011.  Ingolstadt (dk) Die Reihe LeseLust des Donaukurier geht weiter. Vom 23. März bis 21. Juni lesen sechs Autoren ganz unterschiedlicher Genres aus ihren Werken.

Ingolstadt (dk) Die Reihe LeseLust des Donaukurier geht weiter. Vom 23. März bis 21. Juni lesen sechs Autoren ganz unterschiedlicher Genres aus ihren Werken.


Die Autoren:

 
 


Mi., 23.03.: "Im Paradies gibt's keine roten Ampeln", Hellmuth Karasek
Hellmuth Karasek
Mit sicherem Blick für das Kuriose oder gar Absurde schreibt Karasek seine Glossen über das große und das kleine Weltgeschehen. Etwa darüber, dass Wetterfühligkeit und Klimakatstrophe die Deutsche Bahn erfasst haben und sich daraus eine Kundenfolterung ergeben hat. Die politische Frage, warum sich Westerwelle keine goldene Fünf auf die Schuhsohlen schreibt, wird ebenso kommentiert wie die, warum Seehofer wohl auf seiner Märklin-Eisenbahn eine Merkel-Puppe spazieren fahren lässt.
Fotostrecke: LeseLust - Hellmuth Karasek


Karasek (Jahrgang 1934), Journalist und Schriftsteller, leitete über 20 Jahre lang das Kulturressort des "Spiegel". Er veröffentlichte mehrere Bücher und gastierte im Rahmen der LeseLust im Februar 2007 schon einmal in Ingolstadt.
 

Di., 29.03.: "Mein Leben als Mensch", Jan Weiler
Jan Weiler
Eine Art "Best of", die 61 schönsten Kolumnen von Jan Weiler. Neues von Ehefrau Sara und Antonio, dem italienischen Schwiegervater. Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert wie etwa der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen.
Fotostrecke: Leselust - Jan Weiler


Weiler (Jahrgang 1967) ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele jahre Chefredakteur des SZ-Magazins und Kolumnist beim Stern. Sein erstes Buch "Maria, ihm schmeckt's nicht!" gilt als eines der erfolgreichsten Romandebüts der letzten Jahre.
 

Mi., 13.04.: "Gnadenlos - Warum Menschen morden", Jürgen Schreiber
Jürgen Schreiber
Der nette Nachbar, der eine 17-Jährige erschlägt, der Vater, der seine beiden Buben ertränkt, die Ehefrau, die das fast perfekte Verbrechen ihres Mannes Jahrzehnte lang deckt, die Geliebte, die ihren Freund aus Habgier erschießt und als Braut in Weiß heiratet. Jürgen Schreiber erzählt jenseits aller Sensationsgier Geschichten von zerstörten Leben, tödlichen Irrtümern und heillosen Verwicklungen.
Fotostrecke: Leselust - Jürgen Schreiber

 
Schreiber (Jahrgang 1947) war bis 2007 Chefreporter beim "Tagesspiegel". Der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Sachbuchautor erhielt zweimal den Wächter-Preis der deutschen Presse sowie 1991 den Theodor-Wolff-Preis.
 

Mi., 04.05.: "Wohl dem, der Heimat hat", Friedrich Schorlemmer
Friedrich Schorlemmer
Friedrich Schorlemmers Buch ist ein Plädoyer für das Besinnen auf tragfähige Werte und innere Gewissheiten. Wo ist meine Heimat, wo ist mein Zuhause? Heimat in einer Landschaft und einer Gemeinschaft. Der engagierte Bürgerrechtler und streitbare Publizist porträtiert Menschen, die ihm viel bedeuten, und reflektiert Hoffnungen und Schmerzen der jahre 1968 und 1989.
Fotostrecke: Leselust - Friedrich Schorlemmer

 
Schorlemmer (Jahrgang 1944) ist seit 1992 Studienleiter an der evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg. 1989 erhielt er für sein Wirken die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte und 1993 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2009 wurde Schorlemmer mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
 


Di., 17.05.: "Ja mei - Wie ich lernte, die Ehe zu schließen", Sebastian Glubrecht
Sebastian Glubrecht
In München hat Sebastian Glubrecht sein Herz verloren. Und jetzt verliert er dort auch noch den Verstand. Meinen zumindest seine Berliner Kumpels, denn er will dort heiraten. Dumm, dass gerade jetzt der Ex-Freund seiner Lebensgefährtin mit Blumen vor der Tür steht und der Junggesellenabschied im Fiasko endet, samt Luftgewehrschießen, Stripclub und der Polizei.
 
Glubrecht (Jahrgang 1976), gebürtiger Hannoveraner, wurde später zum leidenschaftlichen Berliner und zog noch vor seinem 30. Geburtstag nach München, wo er - allen Prognosen trotzend - noch heute wohnt. 2007 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
 


Di., 21.06.: "Winter im Sommer - Frühling im Herbst", Joachim Gauck
Joachim Gauck
Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, hat zu seinem 70. Geburtstag seine Erinnerungen niedergeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.

Gauck (Jahrgang 1940) war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Gaucks Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten nach dem Rücktritt Horst Köhlers löste im vergangenen Jahr eine breite Zustimmungswelle in Bevölkerung und Medien aus. er unterlag dann aber in drei Wahlgängen Christian Wulff.
 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist jeweils ab 18.45 Uhr. Veranstaltungsort: DONAUKURIER, DK Forum, Stauffenbergstraße 2a in Ingolstadt.

Ganghofer
Kartenpreis: 12,00 Euro. Tickets gibt es auch bei der Buchhandlung Ganghofer in der Theresienstraße und im Westpark Ingolstadt, in der Buchhandlung Ganghofer in Neuburg und in allen Geschäftsstellen des DONAUKURIER und seiner Heimatzeitungen, Tickethotline: 0841/9666800.

Leselust Blume






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