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Popularität von Facebook bei unter 25-Jährigen schwindet zusehends

erstellt am 12.02.2018 um 12:45 Uhr
aktualisiert am 06.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Facebook verliert weiter an Popularität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Großer Profiteur sind einer Studie des Marktforschungsunternehmens eMarketer zufolge Snapchat und Instagram.
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Facebook verliert weiter an Popularität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Großer Profiteur ist Snapchat. Logo von Snapchat auf einem Tablet
Facebook verliert weiter an Popularität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Großer Profiteur ist Snapchat.
© 2018 AFP

Facebook verliert weiter an Popularität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Das Marktforschungsunternehmen eMarketer schätzte am Montag, in diesem Jahr werde die Zahl der Nutzer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren in den USA erstmals überhaupt zurückgehen, und zwar um 5,8 Prozent. Bei den Zwölf- bis 17-Jährigen werde erstmals weniger als die Hälfte Facebook nutzen, hier betrage der Rückgang 5,6 Prozent. Großer Profiteur ist Snapchat.

Die Entwicklung werde sich auch 2019 und 2020 fortsetzen, prognostiziert eMarketer. Steigende Nutzerzahlen in der Altersgruppe der Zwölf- bis 24-Jährigen sagen die Marktforscher dagegen für den Messaging-Dienst Snapchat und den Online-Bilderdienst Instagram voraus: Snapchat werde in diesem Jahr 1,9 Millionen neue Nutzer unter 25 Jahren dazugewinnen, Instagram 1,6 Millionen.

Facebook hat fast 170 Millionen Nutzer in den USA und ist damit das mit Abstand beliebteste soziale Netzwerk. Instagram - eine Tochter von Facebook - werde in diesem Jahr aber bereits mehr als 104 Millionen Nutzer haben, Snapchat 86,5 Millionen Nutzer, schätzt eMarketer.

Der Messaging-Dienst Snapchat, beliebt auch wegen der sich selbst löschenden Nachrichten, versucht derzeit, auch ältere Nutzer anzusprechen. Das könnte dem Unternehmen gelingen, "da es derzeit eine einfachere Nutzung einführt", wie Debra Aho Williamson von eMarketer erklärte. Die große Frage sei, ob die Jungen Snapchat immer noch cool finden, wenn mehr und mehr Eltern und Großeltern dort aktiv sind. "Das ist das Dilemma, in dem Facebook schon steckt."

Washington (AFP)
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