Samstag, 26. Mai 2018
Lade Login-Box.

Twitter erzielt ersten Quartalsgewinn der Firmengeschichte

erstellt am 08.02.2018 um 18:11 Uhr
aktualisiert am 05.05.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Twitter erreicht einen Meilenstein: Der Internetdienst hat den ersten Quartalsgewinn seiner Firmengeschichte eingefahren. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Nettogewinn von 91 Millionen Dollar erzielt.
Textgröße
Drucken
Jubel bei Twitter: Der Internetdienst hat den ersten Quartalsgewinn seiner Firmengeschichte eingefahren und damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Nettogewinn von 91 Millionen Dollar erzielt. Twitter schreibt erstmals schwarze Zahlen
Jubel bei Twitter: Der Internetdienst hat den ersten Quartalsgewinn seiner Firmengeschichte eingefahren und damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Nettogewinn von 91 Millionen Dollar erzielt.
© 2018 AFP

Twitter erreicht einen Meilenstein: Der Internetdienst hat den ersten Quartalsgewinn seiner Firmengeschichte eingefahren. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Nettogewinn von 91 Millionen Dollar (74,5 Millionen Euro) erzielt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl der aktiven Nutzer des Kurzbotschaftendienstes stieg den Angaben zufolge im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um vier Prozent auf monatlich 330 Millionen. Die Twitter-Aktie legte nach Veröffentlichung der Bilanz um mehr als vier Prozent zu und erreichte damit zeitweise ihren höchsten Wert seit mehr als einem Jahr.

Firmenchef Jack Dorsey sprach von einem "starken Jahresendspurt". Er erklärte, er sei "stolz" auf den "ständigen Fortschritt", den Twitter im Verlauf des vergangenen Jahres gemacht habe. Auf das Jahr gerechnet machte Twitter allerdings einen Nettoverlust von gut 108 Millionen Dollar.

Twitter hinkt in der Popularität anderen sozialen Netzwerken wie Facebook weit hinterher, was sich negativ auf das Anzeigengeschäft auswirkt. Während der Dienst etwa bei Politikern, Journalisten, Aktivisten sowie Prominenten von Film über Musik bis Sport sehr beliebt ist, hapert es an der Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung.

Durch eine Reihe von Reformen hat der Dienst seine Attraktivität zu steigern versucht. Dazu gehören Live-Videos, eine Reihe von Partnerschaften beispielsweise im Sport und die Verdoppelung der Textlängen von 140 auf 280 Zeichen.

Washington (AFP)
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!