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Blackberry verklagt Facebook im Streit um Messaging-Patente

erstellt am 07.03.2018 um 07:28 Uhr
aktualisiert am 04.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Das kanadische Telekommunikationsunternehmen Blackberry hat den US-Konzern Facebook im Streit um Messaging-Patente verklagt. Der einstige Smartphone-Pionier erklärte, Facebook habe das "geistige Eigentum" von Blackberry verletzt.
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Das kanadische Telekommunikationsunternehmen Blackberry hat den US-Konzern Facebook im Streit um Messaging-Patente verklagt. Smartphones von Blackberry
Das kanadische Telekommunikationsunternehmen Blackberry hat den US-Konzern Facebook im Streit um Messaging-Patente verklagt.
© 2018 AFP

Das kanadische Telekommunikationsunternehmen Blackberry hat den US-Konzern Facebook im Streit um Messaging-Patente verklagt. Der einstige Smartphone-Pionier erklärte dazu am Dienstag, Facebook habe das "geistige Eigentum" von Blackberry verletzt. Das Unternehmen fordert eine einstweilige Verfügung und Schadenersatz für Gewinnverluste, nannte aber keine Summe. Konkret geht es um Patente, die Blackberry unter anderem auf die Verschlüsselung von Mitteilungen hat.

Genannt werden in der Klage neben Facebook selbst die Anwendungen Instagram und WhatsApp - beide gehören dem US-Konzern. Blackberry hege "großen Respekt" für Facebook und seine Messaging-Dienste, erklärte Unternehmenssprecherin Sarah McKinney. Die kanadische Firma sei auch bereit für eine Zusammenarbeit mit Facebook. Nach "Jahren des Dialogs" habe Blackberry aber auch eine Verantwortung gegenüber seinen Aktionären, die nötigen Rechtsmittel zu verfolgen.

Facebook reagierte scharf auf die Klage und erklärte, den "Kampf" aufnehmen zu wollen. Die Klage zeige "auf traurige Weise" den Zustand des Messaging-Geschäfts von Blackberry. Das Unternehmen habe seine eigenen Anstrengungen zu Innovationen aufgegeben und stürze sich nun auf die Innovationen anderer, erklärte Facebook.

Blackberry gehörte einst zu den den Pionieren im Smartphone-Geschäft, wurde aber von Apple und Samsung in den Schatten gestellt. Im Herbst 2016 stellte das Unternehmen seine eigene Smartphone-Produktion ein und lagerte sie aus, um sich auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen konzentrieren.

Ottawa (AFP)
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