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Öffentliche Fahndung wegen sexuellen Kindesmissbrauchs erfolgreich beendet

erstellt am 10.10.2017 um 06:52 Uhr
aktualisiert am 12.01.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Nur Stunden nach dem Fahndungsaufruf mit dem Bild eines kleinen Mädchens wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch hat die Polizei Opfer und Täter identifziert. Einzelheiten sollen heute bekannt gegeben werden.
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Nur Stunden nach dem Fahndungsaufruf mit dem Bild eines kleinen Mädchens wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch hat die Polizei Opfer und Täter identifziert. Einzelheiten sollen heute bekannt gegeben werden. Schneller Fahndungserfolg für das BKA
Nur Stunden nach dem Fahndungsaufruf mit dem Bild eines kleinen Mädchens wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch hat die Polizei Opfer und Täter identifziert. Einzelheiten sollen heute bekannt gegeben werden.
© 2017 AFP

Nur wenige Stunden nach einem öffentlichen Fahndungsaufruf wegen des Verdachts auf schweren sexuellen Missbrauch eines kleinen Mädchens hat die Polizei Opfer und Täter identifiziert. Wie das Bundeskriminalamt am Montagabend auf seiner Facebook-Seite mitteilte, wurde die Fahndung erfolgreich beendet. Einzelheiten will die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main demnach am Dienstagvormittag bekannt geben.

Das BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main waren am Vormittag mit Bildern des Mädchens an die Öffentlichkeit gegangen. Weil alle bisherigen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Identifizierung des äußerst vorsichtig agierenden Tatverdächtigen geführt hätten, solle nun mit Hilfe der Öffentlichkeit weiter gefahndet werden, erklärten die Ermittler.

Der Verdächtige soll das etwa vier bis fünf Jahre alte Mädchen demnach von Oktober vergangenen Jahres bis zum Juli dieses Jahres mehrfach schwer sexuell missbraucht haben. Aufnahmen davon soll er im sogenannten Darknet verbreitet haben.

Auf den Fotos und Videos der Taten gab es nach Angaben der Ermittler keine Aufnahmen von dem Tatverdächtigen. Die Ermittler veröffentlichten daher Fotos vom Gesicht des Mädchens. Nach der Beendigung der Fahndung wurden Facebook- und Twitter-Nutzen gebeten, alle geteilten Bilder des Kindes zu löschen.

Frankfurt/Main (AFP)
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