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Software-Branche Wachstumsmotor der Digitalwirtschaft

erstellt am 14.02.2018 um 16:15 Uhr
aktualisiert am 12.05.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Die Software-Branche ist der Wachstumsmotor der Digitalwirtschaft in Deutschland. Im IT-Sektor sind im vergangenen Jahr knapp 50.000 neue Arbeitsplätze entstanden, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte.
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Die Software-Branche ist der Wachstumsmotor der Digitalwirtschaft in Deutschland. Im IT-Sektor sind im vergangenen Jahr knapp 50.000 neue Arbeitsplätze entstanden, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte. Fachinformatik-Azubis in Stuttgart
Die Software-Branche ist der Wachstumsmotor der Digitalwirtschaft in Deutschland. Im IT-Sektor sind im vergangenen Jahr knapp 50.000 neue Arbeitsplätze entstanden, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte.
© 2018 AFP

Die Software-Branche ist der Wachstumsmotor der Digitalwirtschaft in Deutschland. Im IT-Sektor sind im vergangenen Jahr rund 50.000 neue Arbeitsplätze entstanden, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte. Im Telekommunikationssektor ging die Zahl der Stellen hingegen erneut leicht zurück, insgesamt stiegen die Jobzahlen in der gesamten Branche damit um 45.000 auf rund 1,1 Millionen Beschäftigte.

Die Umsätze stiegen 2017 um 2,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro. Dieses Jahr erwartet Bitkom nur ein Wachstum um 1,7 Prozent. Das mit Abstand das größte Wachstum verzeichnet dabei das Software-Segment, das nach Bitkom-Schätzung um 6,3 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro zulegen wird. Auch der Bereich IT-Dienstleistungen, in den etwa IT-Beratung fällt, soll weiter überdurchschnittlich stark wachsen und ein Plus von 2,6 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro erreichen.

Deutlich geringeres Wachstum erwartet der Verband im Bereich Telekommunikation, also beispielsweise der Infrastruktur. Der Telekommunikationsmarkt soll um nur 0,4 Prozent dieses Jahr wachsen, auf 65,9 Milliarden Euro. In diesem Bereich gab es in den vergangenen Jahren auch einen stetigen Jobabbau, von 207.000 Beschäftigten 2012 auf prognostizierte 180.000 in diesem Jahr.

Wie der Verband vor einigen Tagen mitteilte, geht dieser Jobabbau auf die Digitalisierung zurück. In den vergangenen 15 Jahren seien in der Kommunikationstechnik 90 Prozent der Jobs verloren gegangen.

Der Verband beklagte erneut den Fachkräftemangel in der Branche. Außerdem verwies er auf seine Forderung nach einem Digitalministerium in der künftigen Bundesregierung, um die Anstrengungen in dem Bereich zu bündeln.

Berlin (AFP)
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