Mittwoch, 20. Juni 2018
Lade Login-Box.

Nicht einmal ein Prozent der Förderung für Breitbandausbau bislang genutzt

erstellt am 12.06.2018 um 07:54 Uhr
aktualisiert am 12.06.2018 um 10:10 Uhr | x gelesen
3,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung 2015 für den Ausbau schneller Internetleitungen bereitgestellt - ausbezahlt bislang aber nur 26,6 Millionen Euro. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, seien in konkrete Bauprojekte nur 3,1 Millionen Euro geflossen.
Textgröße
Drucken
3,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung 2015 für den Ausbau schneller Internetleitungen bereitgestellt - ausbezahlt bislang aber nur 26,6 Millionen Euro. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, seien in konkrete Bauprojekte sogar nur 3,1 Millionen Euro geflossen. Breitbandkabelverlegung in Schleswig-Holstein
3,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung 2015 für den Ausbau schneller Internetleitungen bereitgestellt - ausbezahlt bislang aber nur 26,6 Millionen Euro. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, seien in konkrete Bauprojekte sogar nur 3,1 Millionen Euro geflossen.
© 2018 AFP

3,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung 2015 für den Ausbau schneller Internetleitungen bereitgestellt - ausbezahlt bislang aber nur 26,6 Millionen Euro. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtete, seien in konkrete Bauprojekte sogar nur 3,1 Millionen Euro geflossen. In einer Antwort des Verkehrsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion heißt es demnach: "Die meisten Mittel werden bis 2021 abgeflossen sein".

Das Ziel, bis Ende 2018 allen Haushalten Zugang zu schnellem Internet zu verschaffen, werde "krachend verfehlt", kritisierte der Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer. "Im Haushalt steht dafür zwar viel Geld zu Verfügung, aber passiert ist wenig bis gar nichts. Wo längst schnelles Internet sein sollte, müssen sich Nutzer heute noch einen ruckeligen Stream oder eine sich drehende Eieruhr angucken."

Berlin (AFP)
Kommentare
Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!