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Google Street View - Widerspruch möglich

erstellt am 23.02.2010 um 15:52 Uhr
aktualisiert am 08.08.2018 um 09:19 Uhr | x gelesen
Berlin (dk) Google hat sein Angebot "Street View Deutschland" vorgestellt. Im Internet ist die umstrittene Totalansicht deutscher Straßenzüge noch nicht zu sehen. Das Angebot soll im Laufe des Jahres online gehen. Widerspruch ist allerdings möglich.
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Google Street View Protest Datenschutz Nach anhaltender Kritik an dem Projekt haben Bürgerinnen und Bürger in Deutschland - anders als in anderen Staaten - die Möglichkeit, schon vor einer Veröffentlichung der Bilder Einspruch bei dem amerikanischen Quasi-Monopolisten anzumelden. Wer nicht will, dass sein Haus oder sein Garten weltweit im Internet zu sehen sind, kann sich dagegen wehren. Die entsprechende Stelle wird dann geschwärzt. Der Internet-Konzern hat sich bereit erklärt, sämtliche Widersprüche zu berücksichtigen, bevor der Dienst im Netz nutzbar ist. Auch danach sollen Widersprüche noch möglich sein.

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Daten- und Verbraucherschützern ist dies allerdings nicht genug. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) prüft derzeit, inwieweit die gesetzlichen Grenzen für Google Street View enger gesetzt werden können. Unter anderem fordert sie, dass die Höhe der Kamera von 2,50 Meter auf 1,80 Meter reduziert wird. Außerdem will sie erfahren, wie die Bilder vermarktet und mit anderen Daten vernetzt werden sollen.

Auf der Homepage des Ministeriums kann man sich einen Musterwiderspruch gegen die Aufnahmen von Google Street View herunterladen. Einspruch kann auch per E-Mail an die Adresse streetview-deutschland@google.com eingelegt werden.
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