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Verbraucherschützer und Polizei warnen vor Identitätsdiebstahl auf Facebook

erstellt am 16.05.2018 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 16.05.2018 um 16:55 Uhr | x gelesen
Verbraucherschützer und die Polizei haben vor Identitätsdiebstahl im Netzwerk Facebook und enormen damit verbundenen Schäden gewarnt. Bei der Betrugsmasche würden Facebook-Profile kopiert, die der Originalseite zum Verwechseln ähnlich sehen.
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Verbraucherschützer und Polizei warnen vor Identitätsdiebstahl auf Facebook Verbraucherschützer und Polizei warnen vor Identitätsdiebstahl auf Facebook
Verbraucherschützer und Polizei warnen vor Identitätsdiebstahl auf Facebook
© 2018 AFP

Verbraucherschützer und die Polizei haben vor Identitätsdiebstahl im Netzwerk Facebook und enormen damit verbundenen Schäden gewarnt. Bei der Betrugsmasche würden Facebook-Profile kopiert, die der Originalseite zum Verwechseln ähnlich sehen, erläuterten die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt des Bundeslands am Mittwoch. Dann sendeten die Betrüger eine Freundschaftsanfrage an alle Kontakte und gäben "fadenscheinige Gründe" für das neue Profil an.

Der vermeintliche Freund bitte dann häufig um die Handynummer und gehe mit dieser auf Einkaufstour, etwa bei Online-Spielen. Um Käufe abschließen zu können, wird ein Code benötigt, der als SMS geschickt wird - auch diesen erfragen die vermeintlichen Facebook-Freunde mit betrügerischen Begründungen. Auf der Handyrechnung könnten dann unerwünschte Beträge von mehreren hundert Euro stehen, warnten Verbraucherzentrale und Polizei.

Wer einen solchen Betrug bemerke, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten und die Fake-Profile bei Facebook melden, hieß es. Außerdem rieten Verbraucherschützer und Polizei dazu, so wenig Informationen und Bilder auf Facebook preiszugeben wie möglich, um Betrügern das Kopieren der Profile zu erschweren. Außerdem sollte die Freundesliste so eingestellt sein, dass sie unsichtbar für die Öffentlichkeit ist. Freundschaftsanfragen sollten zudem nie ungeprüft angenommen und Codes oder TAN-Nummern nie im Chat weitergegeben werden.

Facebook wird immer wieder mit Fragen des Datenschutzes und des möglichen Betrugs konfrontiert. Am Dienstag erklärte das Unternehmen, allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 583 Millionen Fake-Profile gelöscht zu haben.

Mainz (AFP)
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