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WhatsApp droht Klage von Verbraucherschützern wegen Datenweitergabe an Facebook

erstellt am 15.10.2016 um 11:55 Uhr
aktualisiert am 15.10.2016 um 14:01 Uhr | x gelesen
Im Streit um die Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook muss sich der Kurznachrichtendienst auf eine Klage von Verbraucherschützern einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) prüfe einen solchen Schritt, sagte ein Sprecher.
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Im Streit um die Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook muss sich der Kurznachrichtendienst auf eine Klage von Verbraucherschützern einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) prüfe einen solchen Schritt, sagte ein Sprecher. Logos von Facebook und WhatsApp
Im Streit um die Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook muss sich der Kurznachrichtendienst auf eine Klage von Verbraucherschützern einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) prüfe einen solchen Schritt, sagte ein Sprecher.
© 2016 AFP

Im Streit um die Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook muss sich der Kurznachrichtendienst auf eine Klage von Verbraucherschützern einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) prüfe einen solchen Schritt, da das Unternehmen eine geforderte Unterlassungserklärung nicht innerhalb der gesetzten Frist bis Freitagnacht unterschrieben habe, sagte ein Sprecher dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe).

WhatsApp gehört seit rund zwei Jahren zum US-Internetkonzern Facebook. Ende August hatte der Messengerdienst neue Regeln für Nutzer bekanntgegeben: Demnach wird unter anderem die Handynummer an Facebook weitergegeben - unabhängig davon, ob der jeweilige Nutzer auch in dem sozialen Netzwerk aktiv ist. Außerdem werden alle im Telefonbuch des WhatsApp-Nutzers gespeicherten Nummern an Facebook weitergereicht.

Nach Ansicht der Verbraucherschützer sind die neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen "zu großen Teilen" unzulässig. Deshalb hatten die Verbraucherschützer den Messengerdienst Mitte September abgemahnt. Das US-Unternehmen hatte zunächst um eine Verlängerung der Frist gebeten. Diese lief nun aus.

Berlin (AFP)
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