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Sicherheitslücken in Prozessoren - Bundesamt rät zu Updates

erstellt am 04.01.2018 um 12:55 Uhr
aktualisiert am 04.01.2018 um 14:10 Uhr | x gelesen
Nach Bekanntwerden der gravierenden Sicherheitslücke in zahlreichen Computer-Prozessoren hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Nutzern zum Installieren von Updates geraten.
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Nach Bekanntwerden der gravierenden Sicherheitslücke in zahlreichen Computer-Prozessoren hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Nutzern zum Installieren von Updates geraten. Sicherheitslücken in Prozessoren - Bundesamt rät zu Updates
Nach Bekanntwerden der gravierenden Sicherheitslücke in zahlreichen Computer-Prozessoren hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Nutzern zum Installieren von Updates geraten.
© 2018 AFP

Nach Bekanntwerden der gravierenden Sicherheitslücken in zahlreichen Computer-Prozessoren hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Nutzern zum Installieren von Updates geraten. Privatanwendern und Unternehmen werde empfohlen, Sicherheitspatches für Betriebssysteme und insbesondere Internetbrowser einzuspielen, sobald diese von den Herstellern zur Verfügung gestellt würden, erklärte das BSI am Donnerstag. Auch für mobile Geräte wie Smartphones sollten Sicherheitsupdates unmittelbar installiert werden.

Grundsätzlich gelte, dass Software und Betriebssysteme stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden sollten, teilte das BSI weiter mit. Zudem sollten Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen bezogen werden. Die Chip- und Hardwarehersteller rief das Bundesamt dazu auf, die Schwachstelle zu beheben. Der Fall sei ein erneuter Beleg dafür, "wie wichtig es ist, Aspekte der IT-Sicherheit schon bei der Produktentwicklung angemessen zu berücksichtigen", erklärte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Dem Bundesamt zufolge handelt es sich bei den in zahlreichen Prozessoren entdeckten Schwachstellen um "schwer zu behebende IT-Sicherheitslücken". Diese ermöglichten "unter anderem das Auslesen von sensiblen Daten wie Passwörtern, Schlüsseln und beliebigen Speicherinhalten", erklärte das BSI. Betroffen seien nahezu alle Geräte, die über einen komplexen Prozessorchip der jeweiligen Hersteller verfügten. Dazu zählten Computer, Smartphones und Tablets aller gängigen Betriebssysteme. Auch Anbieter virtueller Dienste, wie etwa Cloudanbieter und Hostingprovider, seien von den Sicherheitslücken betroffen.

Ein Fall der aktiven Ausnutzung der Sicherheitslücken ist dem BSI nach eigenen Angaben derzeit nicht bekannt.

Bonn (AFP)
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