Mittwoch, 21. November 2018
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Stark gestiegene Anforderungen: Auch Unternehmen und Vereine müssen sich auf die neuen Datenschutzbestimmungen einstellen. Sie treten am 25. Mai in Kraft.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Zahlreiche Datenskandale haben die Verbraucher verunsichert. Die EU reagiert darauf mit umfassenden neuen Regelungen. Doch die bedeuten nicht zuletzt für Unternehmen und Vereine einiges an Mehrarbeit.

Vorsicht bei unbekannten Links im Facebook-Messenger

Hannover (dpa/tmn) Die Nachrichten sind knapp. Ein kurzer Satz, ein Emoji, ein Video-Link. Wer sie von Kontakten über den Facebook-Messenger zugeschickt bekommt, sollte sie auf keinen Fall öffnen, warnt die Polizei Niedersachsen. Hinter diesen Nachrichten steckt nämlich ein Versuch, an die Zugangsdaten von Facebooknutzern zu kommen.

Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselung: Was Nutzer wissen sollten

Berlin (dpa) Drahtloses Internet hat inzwischen einen ähnlichen Stellenwert wie Strom, Wasser oder Gas. Das WLAN soll verfügbar sein und reibungslos funktionieren. Nun verunsichert eine gravierende Sicherheitslücke in der WLAN-Verschlüsselung WPA2 die Nutzer. Was ist zu tun?

Abzocke per Ping-Call: Vorsicht bei ausländischer Nummer

Ingolstadt (DK) Die Masche scheint in den vergangenen Tagen vermehrt aufzutreten: Das Telefon klingelt und zeigt Sekunden darauf einen Anruf in Abwesenheit mit einer ausländischen Nummer an. Sollte das der Fall sein, ist Vorsicht geboten.

"Ich rechne täglich mit einem digitalen Tschernobyl"

Stuxnet, Heartbleed, WannaCry: Hackerangriffe häufen sich und breiten sich weltweit aus. Der Ingolstädter IT-Experte Hans-Joachim Hof kennt sich aus mit den Gefahren. Er hält insbesondere den Mittelstand für anfällig und warnt vor Geräten wie Smart-TVs.

NSA soll sich Zugang zu Zahlungsverkehrssystem Swift verschafft haben

Washington (AFP) - Der US-Geheimdienst NSA hat sich möglicherweise Zugang zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift verschafft und eine Reihe von Banken im Nahen Osten überwacht. Das geht aus Dokumenten hervor, welche die mysteriöse Hackergruppe Shadow Brokers am Freitag veröffentlichte.

''Es gibt immer neue Maschen''

Ingolstadt (DK) Auch in der Region rund um Ingolstadt werden immer wieder Menschen Opfer von Kriminellen und Betrügern, die via Internet und E-Mail zuschlagen. Dann kommt Ingo Klenk ins Spiel. Er ist Kriminalhauptkommissar beim Polizeipräsidium Oberbayern Nord und befasst sich seit 2005 mit Cyber-Kriminalität. Er macht keinen Hehl daraus, dass die Bedrohung zunimmt – Grund zur Panik bestehe aber nicht.

Im Visier des organisierten Verbrechens

Ingolstadt (DK) Im Internet sind wir durch Schadsoftware verwundbar und werden von Fake-News manipuliert. Obwohl das hinlänglich bekannt ist, gehen viele leichtfertig mit der Gefahr um. Experten sprechen sich nun dafür aus, die Medien- und Technikkompetenz der Bundesbürger zu fördern. Mit dem Schlagwort Cyber-Krieg hat das alles aber wenig zu tun.

"Eine Festplatte zur Oma bringen"

Berlin (DK) Susanne Boll, Professorin für Medieninformatik an der Uni Oldenburg, über Tücken und Tipps bei der Archivierung von digitalen Daten.

Cayla Spionpuppe

Eine Puppe als Spion: Bundesnetzagentur verbietet den Verkauf von „Cayla“ – Hersteller wehrt sich

Der Spion wird aus dem Kinderzimmer verbannt: Die Bundesnetzagentur hat in einem ungewöhnlichen Schritt eine sprechende Puppe wegen Überwachungsgefahr aus dem Handel genommen. Die Behörde gehe „gegen unerlaubte funkfähige Sendeanlagen in Kinderspielzeug vor“, hieß es. Betroffen ist die vernetzte Puppe „My Friend Cayla“, deren mangelnde Datensicherheit schon vor Monaten von Verbraucherschützern kritisiert worden war.

BGH: NSA-Ausschuss hat Anspruch auf Anhörung Snowdens

Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags hat Anspruch darauf, den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden vorzuladen und persönlich anzuhören. Dies entschied eine Ermittlungsrichterin des Bundesgerichtshofs (BGH) laut einem am Montag veröffentlichten Beschluss. Sie entsprach damit einem Antrag von Linken und Grünen im NSA-Ausschuss.

Facebook setzt Datenweitergabe bei WhatsApp in Europa aus

Dublin (dpa) Facebook hat nach dem Einschreiten von Datenschützern die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte das weltgrößte Online-Netzwerk am Mittwoch.

Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Facebook-Gründer Zuckerberg

München (AFP/dk) Wegen des Verdachts der Volksverhetzung hat die Staatsanwaltschaft München I nach Angaben eines Anwalts Ermittlungen gegen führende Verantwortliche des US-Internetkonzerns Facebook eingeleitet. Es werde sowohl gegen Unternehmenschef Mark Zuckerberg als auch gegen neun weitere Manager ermittelt, erklärte der Würzburger Anwalt Chan-jo Jun am Freitag auf seiner Internetseite. Zuerst hatte das Hamburger Magazin "Der Spiegel" darüber berichtet.

Fantom-Trojaner tarnt sich als Windows-Update

Ingolstadt (dk) Mailanhänge mit einer .exe-Datei sollte man prinzipiell nicht öffnen. So ist es auch bei der ausführbaren Datei namens a.exe, die derzeit im Umlauf ist. Denn hinter dem angeblichen Windows-Update verbirgt sich der Erpressungs-Trojaner Fantom.

Facebook führt Verschlüsselung für Messenger ein - Für Nutzer freiwillig

Washington (AFP) Auch Facebook folgt dem Trend zu mehr Sicherheit und Vertraulichkeit und bietet für seinen Messenger eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Nutzer müssten "sensible" Botschaften wie die Bitte um ärztlichen Rat, Konto-Informationen an die Ehefrau oder die Krankenversicherungsnummer vertraulich verschicken können, teilte Facebook am Freitag mit. Die Verschlüsselung ist freiwillig.

Staatsaffäre um deutsche Geheimdienste?

Berlin (DK) Es ist der 16. Juni 2014 - ein fast historischer Tag: Nicht weil die Fußball-Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien bestreitet, die letztlich mit dem Titel für die deutsche Auswahl enden sollte. Viel bedeutender ist, was zeitgleich im Berliner Innenministerium vor sich geht. Die Mitarbeiter des neuen Referats "Spionageabwehr, Landesverrat, Wirtschaftsschutz, Proliferation, ABC-Kriminalität" nehmen ihre Arbeit auf. Sie sollen den Kampf gegen feindliche Spione koordinieren und prüfen, ob jemand Landesverrat begeht. Landesverrat ist eine der schwersten juristischen Keulen, die der Staat gegen Beschuldigte auspacken kann. Der Vorwurf genügt, um Verdächtige zu observieren oder ihre E-Mails mitlesen zu dürfen.

Bill Gates: Apple sollte im iPhone-Streit nachgeben

Seattle (dpa) Microsoft-Gründer Bill Gates steht im Streit zwischen Apple und der US-Regierung anders als viele seiner Kollegen aus dem Silicon Valley auf der Seite des FBI. Er sehe darin keinen Präzedenzfall, der in Zukunft die Privatsphäre gefährden würde, betonte Gates in einem Interview mit der „Financial Times“ von Dienstag.

Apple wehrt sich gegen Forderung nach Entsperren von iPhones

Los Angeles (dpa) Ein US-Gericht hat bei Apple Hilfe beim Entsperren des iPhones eines der Attentäter von San Bernardino eingefordert. Damit eskaliert die aktuelle Debatte um Verschlüsselung und Terrorbekämpfung, und der Konzern gerät massiv unter Druck. Apple-Chef Tim Cook kündigte Widerstand gegen die Forderung an. Sie sei ein „beispielloser Schritt, der die Sicherheit unserer Kunden gefährdet“, schrieb er in einem offenen Brief.

"Wir alle bewegen uns auf einem schmalen Grat"

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) schreibt in einem Gastbeitrag zum heutigen "Safer Internet Day". Heiko Maas ist seit Dezember 2013 Bundesjustizminister. Zuvor war der SPD-Politiker Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident im Saarland. In dem langen Streit um die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung stand Maas ursprünglich auf der Seite der Gegner, schwenkte dann aber um.

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