Bei Manching

Unfall bei Aquaplaning auf A9: Fahrer war stark betrunken

06.06.2022 | Stand 06.06.2022, 9:01 Uhr

Die A9 musste aufgrund des Unfalls auf Höhe Manching für 1,5 Stunden in Richtung München gesperrt werden. Symbolbild: dpa

Die starken, teils unwetterartigen Regenfälle sorgten gestern in der Region vielerorts für Aquaplaning auf den Straßen. So auch auf der A9. Wenn man sich dann auch noch betrunken ans Steuer setzt, kann das eigentlich nicht gut gehen.



Ein 19-Jähriger aus dem östlichen Landkreis Eichstätt befuhr am Sonntagvormittag mit seinem Wagen die A9 in südlicher Fahrtrichtung, als er auf der regennassen Fahrbahn kurz nach der Anschlussstelle Manching ( Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) ins Schleudern geriet. Hierdurch kollidierte er zunächst mit der Mittelleitplanke und anschließend mit dem Fahrzeug einer 52-Jährigen aus dem Lankreis Roth. Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, erlitt die Beifahrerin im anderen Wagen (67 Jahre, ebenfalls Landkreis Roth) leichte Verletzungen, welche aber vor Ort nicht behandelt werden mussten.

Bei der Unfallaufnahme wurde durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Ingolstadt auch ein Alkoholtest beim 19-jährigen durchgeführt, dieser ergab schließlich einen Wert von 1,24 Promille. Aufgrund dessen wurde sein Führerschein beschlagnahmt, er musste sich zudem einer Blutentnahme unterziehen.

A9 war 1,5 Stunden lang gesperrt

Der rechte und mittlere Fahrstreifen der A9 war während der Aufnahme, sowie der anschließenden Bergungs- und Aufräumarbeiten für ca. 1,5 Stunden gesperrt, wodurch es zu einem ca. vier Kilometer langen Stau kam. Die Freiwillige Feuerwehr Manching war zur technischen Hilfeleistung mit drei Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Beide unfallbeteiligte Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 45.000 Euro geschätzt. Den Unfallverursacher erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

red/lai