Unwetter
Söder besucht Hochwassergebiet in Passau

05.06.2024 | Stand 06.06.2024, 21:29 Uhr |

Hochwasser in Bayern - Irlbach - Dämme schützen vor dem Hochwasser der Donau. In einigen Hochwassergebieten in Süddeutschland entschärft sich die Lage, an der unteren Donau bleibt sie gespannt. - Foto: Armin Weigel/dpa

In der Drei-Flüsse-Stadt Passau gehen die Menschen relativ routiniert mit Hochwasser um. Am Mittwoch besuchte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die dortige Altstadt, an deren Spitze Donau, Inn und Ilz zusammenfließen. Die Pegelstände von Donau und Inn gehen dem Hochwassernachrichtendienst (HND) zufolge langsam zurück.

Söder traf Einsatzkräfte und den Oberbürgermeister, Jürgen Dupper (SPD). Die Passauer seien „Hochwasser-Profis“, sagte er und lobte das vorausschauende Handeln von Politik und Einsatzkräften. Die Helfer dort wie in ganz Bayern leisteten „Übermenschliches“.

Der Hochwasserschutz in der Stadt sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut worden, so Oberbürgermeister Dupper. Wichtig für Passau wäre, dass in den Regionen flussaufwärts schon Hochwasser abgemildert werde.

In den Uferbereichen der Altstadt standen noch Häuserzeilen unter Wasser. In den höher gelegenen Gassen saßen derweil die Menschen in Straßencafés bei Kuchen und Eis in der Sonne.

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