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sein Blut rettete zwei millionen babys

erstellt am 13.06.2018 um 21:42 Uhr
aktualisiert am 30.06.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Eer ist ein echter Held: 63 Jahre nach seiner ersten Blutspende hat der Australier James Harrison kürzlich in einer Station des Roten Kreuzes im Rathaus von Sydney zum letzten Mal seinen Arm hingehalten.
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Die letzte Blutspende des Australiers James Harrison.
Die letzte Blutspende des Australiers James Harrison.
Bhandari/dpa
Bis dahin spendete der heute 81-Jährige sage und schreibe 1173 Mal Blut. Wegen einer Altersbeschränkung musste er jetzt allerdings aufhören - sehr zum Bedauern der Mediziner.

Denn Harrisons Blutgruppe ist selten. Er ist Rhesus-negativ, und aus seinem Blut kann sogenanntes Anti-D-Immunglobulin gewonnen werden. Dieses können Ärzte schwangeren Frauen verabreichen, die Rhesus-negativ sind, wegen ihres Rhesus-positiven Partners aber ein Rhesus-positives Baby austragen. Anti-D hilft der Mutter, das ungeborene Baby nicht abzustoßen. In Australien brauchen rund 17 Prozent aller werdenden Mütter Anti-D.

Nach Berechnungen des Roten Kreuzes hat Harrison mit seinem Blut über die Jahre mehr als zwei Millionen Müttern in Australien geholfen, ihre Babys sicher und gesund auf die Welt zu bringen und Fehlgeburten zu verhindern. Insgesamt seien seine Immunglobuline Teil von drei Millionen Dosen Anti-D geworden.

Alle zwei Wochen ging der Mann zum Blutspenden - außer er war auf Reisen und es gab keine Blutspendestation in der Nähe. "Das ist das Ende einer Ära", sagte Harrison nach seiner letzten Blutspende. "Jetzt muss ich mir für freitags eine andere Beschäftigung suchen."
 
dpa