Dienstag, 25. September 2018
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Toter Bartkauz: Mücken werden auf West-Nil-Virus untersucht

Poing/Hamburg
erstellt am 14.09.2018 um 12:42 Uhr
aktualisiert am 14.09.2018 um 12:45 Uhr | x gelesen
Nach einem Fall von West-Nil-Fieber bei einem Bartkauz in Bayern sollen gezielt Mücken in dem Tierpark untersucht werden. Zudem sollen Mückenlarven bekämpft werden, wie die Tierärztin des Wildparks Poing, Sandra Klimm, am Freitag mitteilte.
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Ein Bartkauz
Ein Bartkauz.
Caroline Seidel dpa/lnw
Poing/Hamburg

Gefundene tote Wildvögel werden künftig auf das Virus untersucht. Bundesweit gibt es inzwischen drei Nachweise von West-Nil-Fieber bei Vögeln, zwei davon in Sachsen-Anhalt. Experten sind beunruhigt, weil der von Stechmücken übertragene, auch auf Menschen übertragbare Erreger bisher nicht in Deutschland heimisch war.

In Süd- und Südosteuropa gibt es in dieser Saison eine besonders heftige Infektionswelle mit bereits mehr als 70 Todesfällen vor allem bei älteren Menschen. Betroffenen sind unter anderem Serbien, Griechenland und Italien.

dpa
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