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Fördergelder: Die Technische Hochschule Ingolstadt bekommt 260.000 Euro

Für eine effizientere Beratung

Ingolstadt
erstellt am 13.06.2018 um 19:51 Uhr
aktualisiert am 28.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) bekommt Geld - knapp 260.000 Euro, und zwar aus einem Fördertopf des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
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Dabei soll strategie- und forschungszentrierte Weiterentwicklung gefördert werden. Konkret geht es um das Projekt "Digitales Interessentenmanagement". Dahinter verbirgt sich folgende Idee: "Wenn sich jemand für eine berufsbegleitende Weiterbildung interessiert und auf unserer Homepage nach Informationen sucht, soll ihm ein hohes Level an Service geboten werden", erklärt Thomas Doyé, Vizepräsident der THI und Leiter des Instituts für akademische Weiterbildung. "Er kann sich zunächst anonym auf unserer Seite bewegen, wenn er sich dann beim Interessentenportal anmeldet, hat er digital alle Möglichkeiten. " Dazu gehören unter anderem eine Anrechnungsmaschine, der Semesterkalender und Infos zu Schnuppervorlesungen. "Wir sparen uns dadurch Zeit, die wiederum in eine gezielte, bedarfsgerechte und inhaltliche Beratung der Interessenten fließen soll", sagt Doyé.

Die potenziellen zukünftigen Studenten bekommen nichts per Post zugeschickt, sie finden alles Wichtige im Netz vor - sobald sie ein gesteigertes Interesse zeigen und sich anmelden. "So steigern wir unsere Effizienz, aber auch unser Servicelevel", sagt der Vizepräsident weiter. "Die Menschen kommen zeit- und ortsunabhängig an alle Informationen. "

Insgesamt stellt das Wissenschaftministerium Fördermittel in Höhe von 3,9 Millionen Euro bereit. Die THI ist eine von 16 Hochschulen, die Gelder erhalten. "Nach dem Leitspruch ,Schritt für Schritt besser werden' bietet Steps 2018 den Hochschulen die Gelegenheit, inhaltlich an bestehende Projekte, etwa aus den Struktur-Förderprogrammen der Jahre 2011 bis 2015, anzuknüpfen", sagt Wissenschaftsministerin Marion Kiechle. "Ziel ist es, Prozesse der strategischen Orientierung und darauf aufbauende strukturelle Maßnahmen zu unterstützen, die strategische Profilbildung weiterzuentwickeln sowie eine unterstützende Begleitforschung zu ermöglichen. "
Verena Belzer
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