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Deutschlands bester Felskletterer unentschieden über Olympia

Innsbruck
erstellt am 11.09.2018 um 07:41 Uhr
aktualisiert am 11.09.2018 um 07:44 Uhr | x gelesen
Trotz des Gewinns von WM-Bronze in Innsbruck ist der deutsche Top-Kletterer Alexander Megos noch unentschlossen über einen Start bei der olympischen Premiere 2020 in Tokio.
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Alexander Megos
Alexander Megos während des Halbfinales der Kletter-WM in der Disziplin Lead.
Expa/Johann Groder/APA/dpa
Innsbruck

„Ich habe mich noch nicht vollends entschieden“, sagte der Erlanger der Deutschen Presse-Agentur. Der 25-Jährige ist einer der weltbesten Kletterer am Fels. Er unterstrich seine Stärke an Wettkampf-Wänden in diesem Jahr aber bereits durch den ersten Weltcup-Sieg und Rang drei bei der Weltmeisterschaft in der Lead-Disziplin am Sonntag in Tirol.

Durch den Podiumsrang hat er eine gute Ausgangsposition erreicht für die Disziplin Olympic Combined, die am Sonntag erstmals geklettert wird und in der in knapp zwei Jahren Olympia-Medaillen vergeben werden. Neben Lead, also dem Seil-Klettern, kommen noch Bouldern und Speedklettern in die Wertung. Am Mittwoch steht in Innsbruck die Qualifikation für die Boulder-Entscheidungen am Wochenende an.

Im Hinblick auf Olympia, wo nur 20 Athleten antreten dürfen, sagte Megos: „Die WM kann man nicht als Maßstab nehmen.“ Er erwägt einen Verzicht auf Tokio, um weiter intensiv der Leidenschaft Felsklettern nachgehen zu können. „Auf Olympia zu setzen, bedeutet, dass sämtliche Projekte am Fels vermutlich erstmal zurückgestellt werden müssen. Das ist eine Entscheidung, die überstürzt man nicht“, sagte der Franke. Erst gegen Ende des Jahres will Megos einen Entschluss fassen.

dpa
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