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Eisenmenger verhindert Sektionstisch als Restaurantmöbel

München
erstellt am 07.12.2018 um 11:31 Uhr
aktualisiert am 07.12.2018 um 11:34 Uhr | x gelesen
Ein Sektionstisch aus schwarzem Marmor, noch aus der Zeit von Prinzregent Luitpold: Hier wurde der Leichnam des ermordeten Schauspielers Walter Sedlmayr (1926-1990) obduziert - und an dem Tisch wollte ein Münchner Gastronom seine Gäste bewirten.
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Wolfgang Eisenmenger
Der Gerichtsmediziner Wolfgang Eisenmenger steht hinter einem stählernen Seziertisch.
Peter Kneffel/Archiv
München

Doch dem Mann machte der Gerichtsmediziner Wolfgang Eisenmenger einen Strich durch die Rechnung: „Wir sind erst gar nicht in die Verhandlungen getreten“, sagte der 74-jährige Eisenmenger der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). „Das haben wir aus ethischen Gründen abgelehnt.“ Hintergrund der obskuren Kaufnachfrage war ein Standortwechsel der Münchner Rechtsmedizin vor einigen Jahren.

dpa
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