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Prozess: Mann soll Freundin umgebracht und verbrannt haben

München
erstellt am 10.09.2018 um 02:20 Uhr
aktualisiert am 25.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Rund ein Jahr nach dem Fund einer verkohlten Frauenleiche an einem Badesee bei München beginnt heute der Mordprozess gegen den Freund der Toten. Der 33-jährige Geschäftsmann soll seine Lebensgefährtin im Streit im gemeinsamen Münchner Reihenhaus erdrosselt,
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Justitia
Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.
Arne Dedert/Archiv
München

ihre Leiche dann im Keller deponiert und danach am Feringasee verbrannt haben. Nach der Tat ging er laut Anklagebehörde mit seiner Geliebten aus, am nächsten Tag fuhren die beiden nach Neuschwanstein.

Um seine Tat zu vertuschen, soll der Angeklagte Handy-Nachrichten vom Telefon seiner Freundin an sich selbst, ihre Mutter und Freunde geschickt und bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben haben. Zwei Gärtner fanden die verkohlte Leiche der aus Leipzig stammenden 35-Jährigen am 11. September 2017, wenige Tage später wurde ihr Lebensgefährte festgenommen. Ein Jahr danach muss er sich nun wegen Mordes verantworten. Das Landgericht München I hat zehn Verhandlungstage angesetzt.

dpa
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