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Ingolstadt
erstellt am 28.01.2011 um 19:40 Uhr
aktualisiert am 20.04.2017 um 10:27 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) In der vergangenen Woche stand im DONAUKURIER ein Interview mit der Landshuter Journalismus-Professorin Gabriele Goderbauer-Marchner, es ging um ihre Bewerbung für den Vorsitz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Sie stellte sich auch unbequemen Fragen, etwa nach dem künftigen Gehalt. Mit Staatskanzleichef Siegfried Schneider, dem anderen Bewerber um diese Position, hätten wir auch gerne ein Interview geführt.
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Siegfried Schneider
Siegfried Schneider
© 2011 SID Multimedia
Ingolstadt
Wir baten den CSU-Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Eichstätt in den vergangenen Wochen drei Mal darum: zweimal mündlich und, am Mittwochvormittag, auf offiziellem Weg auch per E-Mail. Zweimal lehnte er unser Ansinnen mit den Worten ab, die für die Besetzung zuständigen Medienräte seien unabhängig, und er wolle diese Unabhängigkeit nicht mit einem Wahlkampf gefährden. Die E-Mail blieb unbeantwortet.
 
So haben wir uns entschlossen, das "Interview" in dieser Form abzudrucken. Wir halten es für unsere Pflicht, Sie als Leser des DONAUKURIER und seiner Heimatzeitungen zumindest über die Fragen zu informieren, die wir Schneider gestellt hätten. Auf die Antworten wären wir genauso gespannt gewesen wie Sie.

Herr Schneider, am 24. Februar wählen die 47 Medienräte der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) den neuen Präsidenten dieser Behörde. Wie schätzen Sie Ihre Chance ein?

Siegfried Schneider:

Sie sind mit 54 Jahren im besten Politiker-Alter und als Chef der Bayerischen Staatskanzlei ein mächtiger Mann. Warum wollen Sie dann zur BLM wechseln?

Schneider:

Warum wollen Sie sich eigentlich aus der Politik zurückziehen?

Schneider:

Mit der Landshuter Journalismus-Professorin Gabriele Goderbauer-Marchner haben Sie ganz unerwartet eine Konkurrentin bekommen, zudem noch eine aus den eigenen CSU-Reihen. Was halten Sie davon?

Schneider:

Um Goderbauer-Marchners Kandidatur gab es massiven Ärger in der CSU, in Landshut wollte man sie sogar aus der Partei auszuschließen. Was sagen Sie den Leuten, die ihre Bewerbung für einen ganz normalen demokratischen Vorgang halten?

Schneider:

Goderbauer-Marchner war lange Zeit Geschäftsführerin des "Medien-Campus Bayern" (Institut für Medienaus- und Weiterbildung), dessen Vorstandschef Sie sind. Es heißt, Goderbauer-Marchner sei damals im Streit mit Ihnen geschieden. Was sagen Sie dazu?

Schneider:

Goderbauer-Marchner war früher Redakteurin bei einer Tageszeitung, sie ist Journalismus-Professorin und hat das gleiche Parteibuch wie Sie. Was spricht für Sie als gelernter Volksschullehrer?

Schneider:

Der Oberste Rechnungshof von Bayern hat das Jahreseinkommen des aktuellen BLM-Präsidenten Wolf-Dieter Ring – 308.000 Euro – moniert, viele Leute empfinden das Gehalt als unanständig. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Schneider:

Würden Sie sich auch mit weniger – sagen wir: der Hälfte – zufrieden geben?

Schneider:
 

Donaukurier
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