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Stimmen aus der Region

Ingolstadt
erstellt am 04.12.2017 um 20:22 Uhr
aktualisiert am 20.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Was sagen CSU-Landtagsabgeordnete aus der Region zur Entscheidung von Horst Seehofer?
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  •  Karl Straub, Pfaffenhofen: "Das ist eine souveräne Entscheidung des Ministerpräsidenten - heute wurden Brücken gebaut. Die einstimmige Entscheidung der Fraktion für Markus Söder begrüße ich, und das nicht erst seit heute."

 

  •  Christine Haderthauer, Ingolstadt: "Ich bedauere die Entwicklung sehr. Sie war von der Sache her nicht zwangsläufig. Aber nach der Art und Weise der öffentlichen Diskussion war die Entscheidung von Horst Seehofer mittlerweile wohl unausweichlich und in hohem Maße verantwortlich. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er sich nach diesen Wochen der Zermürbungstaktik weiterhin als Parteivorsitzender in den Dienst seiner Partei stellen lässt. Seine Kompetenz und Erfahrung haben wir in Berlin dringend nötig! Der neue Spitzenkandidat steht nun vor einer Riesenherausforderung - weniger inhaltlich, denn da gab es ja keine großen Unterschiede, sondern was die Wiederherstellung der Geschlossenheit der CSU angeht."

 

  •  Tanja Schorer-Dremel, Eichstätt: "Wir sind jetzt zweifach stark aufgestellt: Die Einstimmigkeit bei der Wahl von Markus Söder ist ein Zeichen für die Geschlossenheit. Es war beeindruckend zu sehen, wie Horst Seehofer und Markus Söder an einem Strang ziehen - ich bin froh, dass wir beide haben. Diese Lösung wurde schon vor Wochen diskutiert - es wurde Zeit, das jetzt auch festzumachen. Nun können wir uns wieder der Sachpolitik zuwenden."

 

  •  Volker Bauer, Roth: "Ich finde es gut, dass vor Weihnachten noch Ruhe in Fraktion und CSU eingekehrt ist. Wie es aussieht, ist jetzt die Einsicht eingekehrt, dass es nur miteinander geht. Eine Doppelspitze ist aber nicht unproblematisch, denn sie erfordert eine hohe Absprache zwischen Horst Seehofer und Markus Söder. Einen solchen Schulterschluss wie heute habe ich bisher noch nie in der CSU erlebt. Horst Seehofer war der Fraktion so zugewandt wie noch nie. Dafür gab es in der Fraktion auch Standing Ovations - auch das habe ich in meiner Zeit als Abgeordneter noch nie erlebt."
Donaukurier
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