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Jahn Regensburg kann abgezockte Kölner nicht stoppen

Regensburg
erstellt am 07.12.2018 um 21:10 Uhr
aktualisiert am 07.12.2018 um 21:10 Uhr | x gelesen
Bis zum Abpfiff stemmt sich der Jahn gegen die erste Niederlage seit langer Zeit. Es fehlt das Glück vorm Tor. Correia sieht zudem Rot.
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Salih Özcan und Andreas Geipl kämpfen um den Ball
Salih Özcan vom 1. FC Köln (l) und Andreas Geipl von Jahn Regensburg kämpfen in der Continental Arena um den Ball.
Armin Weigel
Regensburg

Das Anrennen bis zum Abpfiff blieb unbelohnt. Jahn Regensburg konnte einen spielerisch starken und effektiven 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga nicht stoppen. Das Gäste-Team von Trainer Markus Anfang festigte am Freitagabend mit dem 3:1 (2:0) in der ausverkauften Continental Arena seinen Aufstiegsplatz.

Simon Terodde mit seinem 20. Saisontor (11. Minute) und der zweimal erfolgreiche Dominick Drexler (41./55.) trafen vor 15 210 Zuschauern. Die zuvor zehnmal ungeschlagenen Regensburger wehrten sich in einer temporeichen und unterhaltsamen Partie bis zum Abpfiff. Sie trafen aber lediglich einmal zum 1:2 durch Sargis Adamyan (54.).

Marcel Correia schoss kurz vor Schluss nach einem Pfostentreffer den abprallenden Ball ins Tor, stand aber angeblich abseits (86.). Kurz darauf sah der Jahn-Verteidiger Rot wegen einer Notbremse gegen den eingewechselten FC-Angreifer Serhou Guirassy (89.). „Vorne hat uns ein bisschen die Durchschlagskraft gefehlt“, kommentierte Mittelfeldspieler Andreas Geipl bei Sky.

Die Gäste spielten in der ersten Hälfte vielfach direkt und fein nach vorne. Terodde traf nach so einem schnellen Angriff über Jhon Cordoba und Drexler. Auf Zuspiel von Cordoba vergab Terodde die Großchance zum 2:0 (38.). Das erzielte der starke Drexler mit einem Volleyschuss nach einem langen Ball von Verteidiger Rafael Czichos.

Die Regensburger legten nach der Pause zu, waren aber nicht so effektiv wie die abgezockten Gäste. Adamyans Tor nach Zuspiel von Adrian Fein war eine Ausnahme. Köln schlug sofort zurück: Cordoba traf die Latte, Drexler staubte ab. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, sagte FC-Trainer Anfang.

„Das 3:1q war nicht so förderlich für uns“, meinte dagegen Geipl. Beim vermeintlichen 2:3 von Marco Grüttner in der 77. Minute gab es ein Handspiel in der Entstehung des Regensburger Tores. So drängte der Jahn zwar bis zum Ende vehement, aber ohne das nötige Glück.

dpa
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