Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Regensburg hakt Niederlage schnell ab: „Lehren ziehen“

Paderborn
erstellt am 12.08.2018 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 27.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
So kann Regensburg nichts gewinnen. Das 0:2 in Paderborn zeigt dem Jahn, wie man es in der 2. Liga nicht macht. Die Oberpfälzer werten den Dämpfer in Paderborn daher als lehrreich für die Zukunft.
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Sargis Adamyan
Sargis Adamyan vom SSV Jahn Regensburg ist zu sehen.
Armin Weigel/Archiv
Paderborn

Nach dieser Partie gab es nichts schönzureden. „Es hat nicht sollen sein“, resümierte Stürmer Marco Grüttner vom SSV Jahn Regensburg nach dem verdienten 0:2 (0:1) beim SC Paderborn. Nach dem Sieg zum Auftakt gegen Ingolstadt kassierten die Oberpfälzer den ersten Dämpfer in der 2. Fußball-Bundesliga. „Schade“, sagte Trainer Achim Beierlorzer, „aber das wird uns in keinster Weise umwerfen. Wir werden die Lehren ziehen und schauen, dass wir es besser machen.“

Der Coach weiß, dass seine Außenseitertruppe nur dann bestehen kann, wenn sie in jeder Partie an ihr Limit geht. Das war in Paderborn am Freitag nicht der Fall, so dass Klaus Gjasula (31. Minute) und Philipp Klement (61.) die Gastgeber zum Sieg schießen konnten. „Paderborn hat mehr investiert, ist aggressiv in den Zweikämpfen gestanden und hat die Räume gut verdichtet“, erkannte der Trainer.

Kapitän Grüttner sagte nach dem ersten Auswärtsauftritt: „Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Power auf den Platz zu bringen.“ Das war beim 2:1 gegen Ingolstadt am ersten Spieltag noch gelungen, jetzt in Ostwestfalen nicht mehr. Und dann kamen auch Patzer dazu: Beim 0:1 konnte Gjasula nach einem Eckball freistehend einköpfen, vor dem zweiten Gegentreffer vertändelte Marc Lais den Ball. „Das war eigentlich fast unser Assist zum 2:0“, sagte Beierlorzer.

In der Offensive hatte der Jahn Möglichkeiten, Sargis Adamyan vergab die beste, als er den Ball an den Pfosten setzte (63.). „Wir haben aus unseren Chancen gar nichts gemacht“, sagte der Trainer.

Lange hadern wollen die Regensburger aber nicht mit dem Dämpfer. Torhüter Philipp Pentke ordnete die Niederlage sogar als hilfreich ein. „Die 2. Liga ist nichts, wo man sich ausruhen kann“, sagte er. „Es ist auch mal gut, dass so ein Spiel eintritt, damit jeder weiß, dass es nicht im Alleingang geht.“ Einfach dürften die nächsten beiden Auftritte tatsächlich nicht werden: Am Sonntag (15.30 Uhr) muss der Jahn in der ersten Pokalrunde bei BSG Chemie Leipzig ran, eine Woche später ist Fast-Aufsteiger Holstein Kiel zu Gast.

dpa
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