Sonntag, 19. August 2018
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Wie Sie den Stau rund um Pfingsten vermeiden können

Hochsaison auf den Autobahnen

Ingolstadt
erstellt am 16.05.2018 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 02.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Für alle Autofahrer rund um Pfingsten empfiehlt der ADAC nicht nur alle Urlaubskoffer, sondern auch viel Geduld mitzunehmen. Denn auf einigen Strecken ist mit viel Stau zu rechnen. Hier finden Sie die Verkehrsschwerpunkte und Tipps für eine stressfreie An- und Abreise.
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Stau
Rolf Vennenbernd/Archiv
Ingolstadt
Die erste Autowelle Richtung Süden wird wohl bereits am kommenden Feitagnachmittag sowie Samstag vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag kommen. Allerdings gebe es Pfingstsonntag weitgehend freie Fahrt auf den Autobahnen, meldet Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern. Schon am darauffolgenden Tag und auch am Dienstag müsse aufgrund des starken Heimreiseverkehrs schon wieder mit viel Stau gerechnet werden. Auch Fronleichnam am 31. Mai wird auf den Autobahnen wohl ein langer Tag werden.

In Richtung Norden sei ab Mitte der Woche dank einer großen Rückreisewelle mit Staus zu rechnen. "Diese erreicht am Samstag, 2. Juni, ihren Höhepunkt", prognostiziert Experte Kreipl. Die entspanntesten Tage der Woche sollen Donnerstag und Freitag werden.

Ab dem Grenzübergang Kufstein will Tirol in den Pfingsferien an sieben Tagen den Transitverkehr drosseln. Die Blockabfertigung beginnt jeweils um 5 Uhr in der Früh und endet voraussichtlich vormittags. Während dieser Zeitspanne können Autos nur eine Fahrspur auf der A93 nutzen. Betroffen von längeren Staus sind auf bayrischer Seite die Tage vom Dienstag, 22. Mai, bis zum Donnerstag, 24. Mai, und Montag, 28. Mai, bis Mittwoch, 30. Mai, zusammen mit Freitag, 1. Juni. Am kritischsten soll dabei der 30. Mai sein, da viele schon ab Mittwoch ins verlängerte Frohnleichnam-Wochenende aufbrechen wollen.

Eine weitere kritische Stelle vor der der ADAC warnt, ist der Münchner Autobahnring A99 zwischen dem Autobahnkreuz München Nord und der Anschlussstelle Aschheim/Ismaning. Stauberater-Chef Bernd Emmerich betont, dass es dort nur wenige Umfahrungsmöglichkeiten gebe.

Eine weitere Problemquelle stellt die Wiedereinreise nach Deutschland dar. An den Grenzübergängen Walserberg auf der A1/A8 Salzburg - München sowie Kufstein/Kiefersfelden kommt es vorausslichtlich zu längeren Wartezeiten. Der ADAC erinnert daran, an gültige Ausweise für alle Reisenden - also auch für Kinder - zu denken.
 

So vermeidet man Fehler bei der Urlaubsfahrt

Die ersten Fehler passierten oft schon vor Antreten der Reise, erklärt Stauberater Bernd Emmerich. Er empfiehlt, die Reiseroute vor der Fahrt gut zu studieren und bei der Planung immer etwas Zeitpuffer mit einzuberechnen. Außerdem sei es wichtig, im Vorhinein das Auto auf genügend Reifendruck, Kühlerwasser und Öl zu überprüfen. Laut Emmerich sollte man nicht abgehetzt aus dem Büro auf die Autobahn starten, sondern eine Nacht schlafen und dann in den Morgenstunden Richtung Urlaub aufbrechen.

Sie sind im Stau gelandet. Und was jetzt? Der Experte rät von blindem Vertrauen auf das Navigationssystem ab, da oft auch Nebenstrecken blockiert seien. In diesem Fall empfiehlt er, lieber eine Pause in Erwägung zu ziehen und die Fahrt erst bei fließenderem Verkehr wieder fortzusetzen. Unnötiges Spurenwechseln ist im Stau zu vermeiden. Oft ist das Gefühl, auf der anderen Spur gehe es schneller voran, nur Einbildung. Auch wenn man im Stau ungeduldig werde, sei es wichtig, den nötigen Abstand zum Vordermann zu halten und schon bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden.
 
Andrea Lange
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