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Umweltministerin: Automobil-Manager drohen Zukunft zu verschlafen

erstellt am 09.06.2018 um 02:40 Uhr
aktualisiert am 09.06.2018 um 04:50 Uhr | x gelesen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die deutschen Autokonzerne in der "Saarbrücker Zeitung" scharf kritisiert. "Wenn diese hochbezahlten Manager so weitermachen wie bisher, verschlafen sie die Zukunft", sagte Schulze.
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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die deutschen Autokonzerne für den drohenden Stillstand in der Verkehrswende scharf kritisiert. Bundesumweltministerin Svenja Schulze
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die deutschen Autokonzerne für den drohenden Stillstand in der Verkehrswende scharf kritisiert.
© 2018 AFP

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die deutschen Autokonzerne für den drohenden Stillstand in der Verkehrswende scharf kritisiert. "Wenn diese hochbezahlten Manager so weitermachen wie bisher, verschlafen sie die Zukunft", sagte Schulze der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag). Deutschland habe immer den Anspruch gehabt, technologisch Vorreiter zu sein. Es sei skurril, dass sie als Umweltministerin die Automanager davor warnen müsse, "dass sie nicht den Ast absägen, auf dem die Automobilbranche sitzt", sagte Schulze.

Mit Blick auf den Diesel-Skandal forderte die Umweltministerin die Hersteller auf, die versprochenen Software-Updates bis Ende 2018 durchzuführen. Zudem müsse auch Hardware nachgerüstet werden. Sie erwarte von den Konzernen, das sie dazu beitrügen, Fahrverbote zu vermeiden. "Ich mag mir nicht vorstellen, was passiert, wenn in einem Dutzend Großstädte die Innenstadtbereiche für Diesel gesperrt werden", sagte Schulze.

Die Aufforderung der Hersteller an die Kunden, sich mit Umtauschprämien neue Autos zuzulegen, nannte Schulze "zynisch". Viele der betroffenen Diesel seien erst wenige Jahre alt.

Berlin (AFP)
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