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Renault unterzeichnet Vertrag zur Produktion von 300.000 Autos im Iran

erstellt am 07.08.2017 um 10:33 Uhr
aktualisiert am 28.11.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Der französische Autokonzern Renault wird künftig auch im Iran Autos herstellen. Renault-Vize Thierry Bolloré unterzeichnete am Montag in Teheran einen Vertrag über die Produktion von 300.000 Autos pro Jahr.
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Der französische Autokonzern Renault wird künftig auch im Iran Autos herstellen. Renault-Vize Thierry Bolloré unterzeichnete am Montag in Teheran einen Vertrag über die Produktion von 300.000 Autos pro Jahr. Bolloré (rechts) und der iranische Industrieminister Nemazadeh
Der französische Autokonzern Renault wird künftig auch im Iran Autos herstellen. Renault-Vize Thierry Bolloré unterzeichnete am Montag in Teheran einen Vertrag über die Produktion von 300.000 Autos pro Jahr.
© 2017 AFP

Der französische Autokonzern Renault wird künftig auch im Iran Autos bauen. Renault-Vize Thierry Bolloré unterzeichnete am Montag in Teheran einen Vertrag über die Produktion von 300.000 Autos pro Jahr. Investiert werden sollen 660 Millionen Euro.

Renault gründete zusammen mit zwei iranischen Partnern ein Gemeinschaftsunternehmen - Renault hält daran 60 Prozent, die staatliche iranische Behörde für industrielle Entwicklung 20 Prozent und das iranische Privatunternehmen Parto Negin Nasseh die restlichen 20 Prozent. Das Gemeinschaftsunternehmen will ein Werk in Saveh rund 120 Kilometer südwestlich von Teheran modernisieren und dort in einem ersten Schritt rund 150.000 Autos pro Jahr herstellen - den Renault Symbol und den Duster von der Renault-Tochter Dacia.

Die ersten Fahrzeuge würden in eineinhalb Jahren vom Band laufen, sagte ein Vertreter der staatlichen Entwicklungsbehörde am Montag. Bis 2022 soll das Ziel von 300.000 Autos pro Jahr erreicht werden, von denen 30 Prozent exportiert werden sollen.

Renault und die iranische Regierung hatten die gemeinsame Autoproduktion im September 2016 vereinbart. Der Iran gilt als Automarkt mit einem der höchsten Wachstumspotenziale weltweit. Die Verbraucher dort haben nur eine begrenzte Zahl von Automarken zur Auswahl, seit im Zuge der Strafmaßnahmen wegen des iranischen Atomprogramms viele Autobauer das Land verließen.

Teheran (AFP)
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