Dienstag, 21. August 2018
Lade Login-Box.

Daimler legt Aktivitäten im Iran vorerst auf Eis

Stuttgart
erstellt am 07.08.2018 um 14:01 Uhr
aktualisiert am 07.08.2018 um 14:05 Uhr | x gelesen
Angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran legt der Autobauer Daimler seine Pläne für das Land vorerst auf Eis.
Textgröße
Drucken
Daimler
Daimler teilte mit, die iranische Wirtschaft habe sich deutlich schwächer entwickelt als erwartet.
Uli Deck
Stuttgart

„Wir haben unsere ohnehin eingeschränkten Aktivitäten im Iran nach Maßgabe anwendbarer Sanktionen bis auf weiteres eingestellt“, hieß es in einer Stellungnahme. Zuvor hatten „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet. Die weiteren Entwicklungen würden aber genau beobachtet, erklärte Daimler.

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai einseitig das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt, seit Dienstag sind nun US-Sanktionen wieder in Kraft. Trump warnte zugleich andere Staaten davor, mit der Islamischen Republik Handel zu treiben.

Daimler teilte mit, die iranische Wirtschaft habe sich deutlich schwächer entwickelt als erwartet. Es gebe keine Produktion und keinen Vertrieb von Mercedes-Benz-Autos und -Lastwagen im Iran. Im Herbst 2017 sei ein Rahmenvertrag unterzeichnet worden, um Vertrieb und nachgelagertes Geschäft für Trucks auf- und auszubauen. Von Ende 2016 datiere zudem ein Generalvertretervertrag für Import, Verkauf und After-Sale-Leistungen für Autos.

dpa
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!