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Piratiger Aschermittwoch

Pfaffenhofen
erstellt am 28.11.2011 um 18:59 Uhr
aktualisiert am 08.08.2018 um 09:52 Uhr | x gelesen
Livestream Ingolstadt (DK) Live im Internet sind heute die Piraten zu sehen. Verfolgen Sie den Stream hier auf donaukurier.de.
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Piratiger Aschermittwoch
Im Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters traf sich die Pirtenpartei zu ihrem Piratigen Aschermittwoch.
Ziegler
Pfaffenhofen

Zu ihrem Piratigen Aschermittwoch trifft sich die Piratenpatei im Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters. Das "vollste Vertrauen" sprach Stefan Körner, der bayerische Landesvorsitzende der Piraten, Politikern quer durch alle Parteien aus. Genau so, wie es Kanzlerin Angela Merkel mit Annette Schavan und Karl Theodor zu Guttenberg praktiziert hatte. "Mal sehen ob das auch funktioniert, wenn wir Piraten das machen", fragte er.

So belächelte Körner Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer als Fähnchen im Wind, der sich mit Facebook-Party und der Rede im "Heute Journal" als internetaffin zeigen wollte. Seehofer war der erste, dem Körner das vollste Vertrauen aussprach. Christian Ude, Peter Ramsauser und Philipp Rösler folgte ebenso wie Hubert Aiwanger, der sich laut Körner in der Koalitionsfrage alle Flammen warm halte.

"Wer soll da noch für transparente Politik stehen und für soziale Gerechtigkeit sorgen", fragte Körner nach seiner Aufzählung? "Die Piraten sind auf Kurs, klarmachen zum Entern", gab er zum Schluss seiner Rede auch gleich die knappe Antwort.

Andi Popp, der Direktkandidat der Piraten für die Bundestagswahl, stand ebenfalls auf der Rednerliste. Er veruschte, seine Piraten im Bundestagswahlkampf gegen die FDP in Position zu bringen. Wenn die Piraten bei Umfagen auf vier Prozent kommen, hielten die Leute die Piraten schon für Geschichte. Dabei dümple die FDP schon länger auf diesem Niveau. "Die Piraten müssen in den Bundestag einziehen", sagte Popp. Massiv prangerte er die Energiepolitik der Regierung an. Vom notwendigen Netzausbau höre man nichts. Auch Peter Altmaier twittere nichts Belastbares.

Am Nachmittag sprach der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer. Er versuchte sich etwas staatstragender zu geben; im Gegensatz zu seinen Vorredner, die nur auf die politischen Gegner einhackten. Konkret wurde Schlömer bei der Bildungspolitik. Die Herausforderung liege darin, Bildung und Wissen nicht perfekt zu verwalten, sondern die Informationen frei verfügbar zu halten. Doch sonst blieb der Bundesvorsitzende eher blass. 

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