Montag, 21. Januar 2019
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Neben Willi Kling soll noch ein Zweiter in den Wolnzacher Marktgemeinderat

Grüne wollen Zahl ihrer Sitze verdoppeln

Wolnzach
erstellt am 06.01.2014 um 19:32 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 08:28 Uhr | x gelesen
Wolnzach (sdb) Acht Kandidaten und zwei Ersatzleute haben die Wolnzacher Grünen für ihre Gemeinderatsliste zusammenbekommen. Der Ortsvorsitzende Tomas Kupka meinte bei seiner Begrüßung: „Zwei Kandidaten wollen wir mindestens in den Gemeinderat bekommen.“ Das wäre eine Verdopplung der jetzigen Sitze.
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Wolnzach: Grüne wollen Zahl ihrer Sitze verdoppeln
Kleine Gruppe, große Ziele: Die Grünen wollen die Zahl ihrer Sitze im Wolnzacher Marktgemeinderat verdoppeln - Foto: Schmid
Wolnzach

Den Einzigen hat bislang Willi Kling inne, der scherzte: „Eigentlich rechnen wir ja mit der absoluten Mehrheit – aber schauen wir halt mal.“

Damit übernahm die Wahlleitung Brigitte Winkelmann, die sich um den korrekten Ablauf bemühte. Nachdem alle Formalitäten erfüllt und einstimmig beschlossen worden waren, stellten sich die Kandidaten kurz vor. Allen voran Kling, der auch gleich seine Hauptziele formulierte: „Die Themen sollten sich auf kommunalpolitische Sachthemen beschränken. Das ist leider nicht immer der Fall.“ Für ihn stellten eine solide Haushaltspolitik, gesundes Wachstum, Hochwasserschutz und die Turnhalle die Ziele der kommenden Zeit dar. Bei der Änderung des Flächennutzungsplans gebe es ökologische Ansatzpunkte und das Fernwärmenetz sei ausbaufähig, meinte er. Was die Energietechnik anbelange, so sei Wolnzach mit 90 Prozent regenerativer Energie gut aufgestellt – und zwar mit dem Blockheizkraftwerk in Oberlauterbach und der Solartechnik der Bürger auf den Dächern. Auch der Breitbandausbau liege ihm am Herzen.

Ursula Kürzinger setzt ihren Fokus auf die Altenheime, den Pflegebereich und die Betreuung von Asylanten. Kupka ergänzte: „Eine vernünftige Energieversorgung und den Ausbau der Fernwärme halte ich für sehr wichtig.“ Gewählt war die Liste ebenso zügig wie die Ersatzkandidaten und der Beschluss zur Mehrfachnennung.

Von Birgit Maria Schmid
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