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Bürgermeister Machold und Landtagsabgeordneter Straub beantworten Fragen bei CSU-Versammlung

Das Volksfest und die Asylpolitik

Wolnzach
erstellt am 27.03.2018 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 05.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wolnzach (WZ) Die Asylpolitik, die Straßenausbaubeitragssatzung, die Kläranlage und natürlich das Volksfest in Wolnzach: Große Themen haben die Hauptversammlung der Wolnzacher CSU bestimmt, Landtagsabgeordneter Karl Straub und Bürgermeister Jens Machold standen Rede und Antwort.
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Wolnzach: Das Volksfest und die Asylpolitik
Langjährige CSU-Mitglieder ehrten der Ortsvorsitzende Axel Meier (Fünfter von links) und Landtagsabgeordneter Karl Straub (hinten, Vierter von rechts). - Foto: Schmid
Wolnzach

Ganz unter dem Motto Landtagswahl voraus stand die Hauptversammlung der CSU jetzt im Gasthof zur Post. Neben der Wahl der 14 Delegierten und Ersatzdelegierten wurden jedoch auch 18 langjährige Mitglieder geehrt, darunter auch Bürgermeister Jens Machold für 30-jährige Zugehörigkeit.

Froh über die Stabilität im Lande zeigte sich der Wolnzacher CSU-Ortsvorsitzende Axel Meier in seiner Begrüßungsrede zur Jahreshauptversammlung im Gasthof zur Post. Froh konnte er aber auch über die Stabilität bei den Mitgliedern und vor allem den Finanzen sein, die Franziska Winter vorstellte, bevor die Vorstandschaft entlastet wurde. Landtagsabgeordneter Karl Straub warb im Anschluss um seine Wiederwahl. Dabei stellte er seine bisherige Arbeit im Landtag vor, wobei er sich hier dem Thema Asyl besonders angenommen habe: "Wir sind ein christlich-jüdisch geprägtes Land, das brauchen wir nicht zu diskutieren, aber man muss zwischen den Asylsuchenden einfach deutliche Unterschiede machen." Während Straub Seehofer einerseits recht gibt, beschreibt er andererseits auch Fälle, in denen das Asylrecht "einfach unmenschlich" sei. Hier wolle er sich vor allem von der AfD abgrenzen. Für seine Aussage "Wir sind hier für die Gleichberechtigung der Frau und damit gegen Vollverschleierung" erntete er Szenenapplaus. Das Land ist laut Straub bei der Beschleunigung der Asylverfahren "auf einem guten Weg", weniger gut sei die Situation dagegen in Wolnzach in Sachen Volksfest. "Die Aussage, wir würden gegen die Petentin arbeiten stimmt einfach nicht", betonte Straub.

Bürgermeister Jens Machold wurde im Anschluss bei diesem Thema, das im Moment mehr denn je die Gespräche im Markt bestimmt, sogar emotional. Die Klageschrift sei ja jetzt im Rathaus eingegangen. "Da wird jetzt ein Baustopp der Lärmschutzmaßnahmen am Volksfestplatz im Ortskern gefordert. Dann gibt es eine Klage wegen der Geräusche am Landgericht, die uns dann wieder genau das vorschreiben wird, was mit einem Baustopp jetzt verhindert werden soll." Das könne einfach niemand mehr verstehen. Nachweislich viel sei in Sachen Nachbarschutz beim Volksfest bereits geschehen, das Konzept sei stimmig und auch von übergeordneten Fachbehörden abgesegnet. Vor Gericht habe man also ganz gute Karten, meinten Straub und Machold. Während Wahlleiter Sepp Seidl die Wahlzettel für die Nominierten auswertete, beantwortete Machold Fragen zu Kläranlage, Radwegeausbau, Wohnraum, Straßenausbaubeitragssatzung und der Ortsplanung im Rahmen des Isek: "Dazu wird es bald wieder einen Termin geben, bei dem die Bevölkerung eingeladen ist. Da wäre es wirklich wichtig, dass sich viele beteiligen."

Mitgliederehrungen nahmen dann Ortsvorsitzender Axel Meier und Landtagsabgeordneter Karl Straub vor. Für 40 Jahre wurden Franz Strasser, Josef Heindl, Franz Fischer, Matthäus Faltermeier, Alois Riedl, Dietger Gulden, Josef Aigner, Alois Gscheider, Alois Ippy, Max Weichenrieder, Erich Merkl, Josef Fuchs, Max Steiger und Michael Mauermeier geehrt. Unter den Geehrten, die 30 Jahre dabei sind, waren Bürgermeister Jens Machold und Nikolaus Brummer, 25 Jahre dabei sind Franz Grosam und Johanna Fuß. Als Delegierte gewählt wurden Josef Seidl, Jens Machold, Axel Meier, Alois Brummer, Katharina Gmelch, Adolf Schapfl, Franziska Winter, Karl Straub, Jutta Winder, Alois Widmann, Franz Grosam, Erich Niedermeier, Engelbert Schretzlmeier und Max Weichenrieder.

Von Birgit Schmid
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