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Pfarrei verabschiedet langjährige Pfarrgemeinderäte

Wolnzach
erstellt am 16.04.2018 um 11:56 Uhr
aktualisiert am 20.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wolnzach (reb) Sie waren vier, acht, 16 oder sogar 24 Jahre ehrenamtlich für die Pfarrei Wolnzach tätig und haben dabei nicht nur viel Zeit, sondern auch jede Menge Herzblut investiert: Fünf ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte hat die Pfarrei St. Laurentius jetzt verabschiedet.
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Verabschiedet wurden Ferdinand Schmidpeter (Zweiter von links), Clarisse Haack, Dora Gabelsberger, Maria Sommerer und Karl Raster, hier mit Pfarrer Johann Braun (rechts), Gemeindereferentin Susanna Falter (Zweite von rechts) und dem neuen Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Spies (links).
Verabschiedet wurden Ferdinand Schmidpeter (Zweiter von links), Clarisse Haack, Dora Gabelsberger, Maria Sommerer und Karl Raster, hier mit Pfarrer Johann Braun (rechts), Gemeindereferentin Susanna Falter (Zweite von rechts) und dem neuen Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Spies (links).
Rebl
Wolnzach
Alle fünf hatten bei den Pfarrgemeinderatswahlen heuer im Februar nicht mehr kandidiert.

Mit einer kleinen Feier im Pfarrheim bedankten sich Pfarrer Johann Braun und der neue Pfarrgemeinderat bei den "Ausscheidern": Diese waren an diesem Abend die Gäste, mussten sich - anders als in der Vergangenheit - einmal um nichts kümmern, sondern durften sich an die schön geschmückte Tafel setzen und sich bewirten lassen.

"Ihr habt viel Kraft aufgewendet für eine lebendige Kirche", so Pfarrer Johann Braun. Und das zum Teil über eine lange Zeit hinweg: Clarisse Haack war vier Jahre lang im Pfarrgemeinderat, Karl Raster junior und Ferdinand Schmidpeter arbeiteten acht Jahre lang mit, Maria Sommerer war 16 Jahre lang als Pfarrgemeinderätin und zugleich zweite Sprecherin aktiv und Dora Gabelsberger brachte es gar auf sechs Amtsperioden, also 24 Jahre - 16 Jahre davon als erste Sprecherin des Gremiums. "Bei einer Stunde pro Woche waren das weit über 1200 Stunden oder 52 Tage und Nächte", überschlug Pfarrer Johann Braun ganz grob die Zeit, die Dora Gabelsberger investiert hatte. "Aber wir wissen, dass es nicht nur eine Stunde in der Woche war", so Braun über das unermüdliche und leidenschaftliche Engagement Gabelsbergers, das weit über das übliche Maß hinausging.

Allen fünf, besonders aber den beiden ehemaligen Sprecherinnen dankte Braun für die "stets gute Zusammenarbeit", die geprägt gewesen sei von gegenseitigem Verständnis. Im Namen der Diözese Regensburg überreichte er eine vom Bischof unterschriebene Urkunde, von der Pfarrei gab es eine Kerze mit der Abbildung der Pfarrkirche - "sozusagen den Verdienstorden unserer Kirche", wie Braun das Geschenk scherzhaft bezeichnete.

Einige persönliche Worte und ein kleines Geschenk hatte auch der neue Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Spies für jeden. "Ihr hinterlasst uns schon ein Riesenerbe", würdigte er besonders die Verdienste Dora Gabelsbergers und Maria Sommerers. "Das sind große Fußstapfen, in die wir treten", so Spies. Mit Blick auf das neue Team sei ihm aber trotzdem nicht angst. "Wir haben eine gute Mannschaft beisammen", freute er sich auf die künftige Zusammenarbeit.

Nicht nur er hoffte, dass man dabei auch hin und wieder auf die Hilfe der jetzt ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte zurückgreifen könne. "Dass Ihr der Pfarrei und der Kirche Gottes weiterhin die Stange haltet", das wünschte sich und den fünf Verabschiedeten auch Pfarrer Johann Braun.
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