Dienstag, 18. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Bauernvereinigung Wolnzach feiert Jahrtag und wählt eine neue Führung

Im Zeichen des Schutzpatrons

Wolnzach
erstellt am 06.12.2018 um 18:58 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Wolnzach (kat) Wenn die Ernte eingebracht ist und die Tage kürzer werden, dann ist es für die Bauern Zeit: Zeit, die Arbeit einmal ruhen zu lassen, sich an die zu erinnern, die schon gestorben sind und gleichzeitig die Gemeinschaft zu pflegen.
Textgröße
Drucken
Gruppenbild mit dem heiligen Isidor: die Führung der Bauernvereinigung Wolnzach.
Gruppenbild mit dem heiligen Isidor: die Führung der Bauernvereinigung Wolnzach.
Schapfl
Wolnzach
So hält es die Bauernvereinigung Wolnzach, die es bereits seit 1770 gibt, mit ihrem Bauernjahrtag. So war es, so ist es, so soll es weiter sein. Und quälte die Bauernvereinigung durchaus die Sorge, "die Jungen" vielleicht nicht mehr erreichen zu können und ob der heute vielzähligen Unterhaltungsmöglichkeiten vielleicht aus der Mode gekommen zu sein, so setzte der Wolnzacher Jahrtag unter dem Zeichen des Bauern-Schutzpatrons, des heiligen Isidor von Madrid, auch selbst "der Bauer" genannt, heuer durchaus ein Zeichen. Nach dem von Pfarrer Johann Braun in Wolnzach zelebrierten Jahrtagsamt standen im Gasthaus Sonnenwirt in Wolnzach nämlich Wahlen an - und das, was sich die Führung wünschte, nämlich eine Auffrischung, ging auf: Ganz neu in die Führung der Bauernvereinigung bestimmt wurden Georg Selmeier, der "Weiherbaur", und mit Kathi Maier aus Eschelbach nicht nur eine praktizierende Hopfenbäuerin, sondern auch noch die amtierende Hopfenkönigin höchstpersönlich. Neuer Vorsitzender und damit Nachfolger von Johann Stanglmayr aus Jebertshausen, ist Sepp Siegmund aus Starzhausen, der bislang schon im Vorstand engagiert war. Im Vorstand bleibt weiterhin Johann Thalmaier aus Siegertszell. Ausgeschieden aus der Vorstandschaft ist zudem auf eigenen Wunsch Franz Strasser aus Gosseltshausen. Dass es mit diesen Leuten gut weitergehen wird, das freute alle Anwesenden, die mit den launigen und lustigen Einlagen des Maier Luis und der zünftigen Musik des Schuberl-Duos einen schönen Abend verbrachten.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!