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Wolnzach verzeichnete heuer 465 Buchungen

Ferienprogramm: Immer wieder ein Renner

Wolnzach
erstellt am 13.09.2018 um 09:20 Uhr
aktualisiert am 20.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Wolnzach (WZ) Kinder und Jugendliche begeistern, ihnen Alternativen bieten zu Smartphone und Spielkonsole - gar nicht so einfach, aber doch möglich, wenn das Konzept stimmt. Bewiesen hat das in diesem Jahr in besonderem Maße das Wolnzacher Ferienprogramm, ein Beispiel: Gleich zwei Waldbesuche gab es, beide waren ausgebucht.
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Entdeckungstour durch die Natur: ?Mit den Jägern durch den Wald? war auch heuer wieder ein Renner.
Entdeckungstour durch die Natur: "Mit den Jägern durch den Wald" war auch heuer wieder ein Renner.
Glück.
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"Alleine damit haben wir über 40 Kinder angesprochen", zieht Andrea Wagner Bilanz. Sie arbeitet für den Wolnzacher Marktservice, bei ihr liefen die Fäden zum Wolnzacher Ferienprogramm zusammen. Eine aufwendige und anspruchsvolle Aufgabe, die hohen Zeitaufwand erfordert. Aber: "Es macht Spaß", sagt sie. "Vor allem dann, wenn die Angebote gut angenommen werden."

Ein Renner im Ferienprogramm, das der Markt seit vielen Jahren anbietet, aber immer wieder neu strukturiert, ist dieser Waldbesuch mit Jägern und Landwirten, organisiert von der Frauenunion Wolnzach. Kaum veröffentlicht, war er meistens auch sehr schnell ausgebucht - so auch heuer wieder: Über 20 Kinder pirschten am Hof der Familie Widmann in Hüll durch Feld und Flur, erlebten Spannendes, Überraschendes - ganz ohne Elektronik. Die ungebrochene Nachfrage dazu freut Andrea Wagner heuer besonders, weil es noch ein zweites, ähnliches Angebot neu gab: den Waldbesuch mit der Forstverwaltung Pfaffenhofen, bei dem Kinder im Gemeindewald Bäume erkunden und erleben konnten. "Auch das kam super an."

Ausgerichtet waren diese beiden Termine - wie übrigens ein Großteil aller Angebote - auf die Hauptzielgruppe des Ferienprogramms, nämlich auf Kinder in etwa im Grundschulalter. "Es ist tatsächlich so, dass aus dieser Altersgruppe die meisten Anmeldungen kommen." Wagner weiß das, weil tatsächlich für 64 der insgesamt 89 Angebote im Ferienprogramm die Anmeldung über das Onlineportal der Marktgemeinde lief, schon im zweiten Jahr war das so. Das System habe sich bewährt, so Wagner, insgesamt 465 Buchungen wurden verzeichnet. Vor allem bei den sehr gefragten Angeboten konnten Interessierte so auch gleich immer sehen, ob noch Plätze frei sind - oder eben nicht.
Abläufe wie ?in echt?: Beim Ausflug in die BMW-Welt bastelten die Teilnehmer Autos, die Werke sind im Rathaus ausgestellt.
Abläufe wie "in echt": Beim Ausflug in die BMW-Welt bastelten die Teilnehmer Autos, die Werke sind im Rathaus ausgestellt.
Wagner
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Bei 22 Angeboten ging recht schnell nichts mehr, die waren ruck zuck ausgebucht. So auch ein Angebot, mit dem ausdrücklich Jugendliche angesprochen wurden: "Unser Schminkkurs", schmunzelt Andrea Wagner. Die Aktion "Das erste Make Up, Schminktipps für Teenager" für Mädchen ab zwölf Jahren war umgehend voll. Bei der Nachfrage könne man nur hoffen, dass dieser Kurs im kommenden Sommer auch wieder angeboten wird. "Die Zusammenarbeit mit allen, die etwas zum Ferienprogramm anbieten, die läuft wirklich hervorragend", so Wagner - und möchte deshalb unbedingt einen Dank an alle aussprechen, die sich engagieren. Vor allem auch dann und immer wieder, wenn die Kurse wegen zu geringer Anmeldezahlen - auch das kam vor - dann doch abgesagt werden mussten. Gründe dafür gäbe es viele, weiß Wagner. Beispiel: Kreativangebote kämen grundsätzlich immer gut an, würden aber recht viele Alternativen geboten, so seien eventuell entstehende Kosten oder auch eben die Zeit oft der entscheidende Faktor pro oder contra Anmeldung.

In diesem Zusammenhang ist ihr ein Hinweis besonders wichtig: "Wir achten sehr darauf, auch viele kostenfreie Angebote zu haben, wenn das halt irgendwie möglich ist." 23 der 89 Termine waren kostenfrei. Möglich gemacht habe das auch der Markt Wolnzach selbst, der heuer mit Kindern zwischen sieben und 13 Jahren in die BMW-Welt nach München fuhr. "Der Bürgermeister selbst hatte die Idee", verrät Wagner. Uns selbstverständlich sei Jens Machold auch dabei gewesen, habe den Tag im Junior Campus sehr genossen - und am Ende gestaunt, wie authentisch die Kinder am Ende selbst Autos bastelten. Die fertigen Autos sind im Schaukasten im Rathaus-Erdgeschoss ausgestellt und können dort bewundert werden.
 
Karin Trouboukis
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