Vor vielen Monaten las ich, dass sich unser Bürgermeister Karlheinz Stephan um den Bereich kümmern wolle, um ihn effektiver und bedarfsgerechter zu gestalten. Ein löbliches Vorhaben, das aber seither wieder in einen Dornröschenschlaf verfallen zu sein scheint. Ist man zufrieden mit dem gegenwärtigen Zustand? Warum sind Bahnhof und Krankenhaus so schlecht angebunden? Woran liegt es, dass den ganzen Tag riesige Busse meist leer ihre Runden drehen, während die Stadt im Individualverkehr erstickt? Warum werden die Buslinien schlecht genutzt?

Könnte eine überarbeitete Linienführung mit einem verbesserten Zeitangebot mehr Anreize zur stärkeren Nutzung der Stadtlinien verhelfen? Könnte eine Befragungsaktion der Bürger zu deren Wünschen und Anregungen zu einer besseren Akzeptanz des innerstädtischen Personenverkehrs führen?

Es kann nicht sein, dass alle mit dem jetzigen Zustand zufrieden sein können, im Kosten-Nutzen-Rahmen sind gewiss große Lücken. Die Gretchenfrage dazu stellt sich, wie lange man sich das noch leisten kann und mag. Was meinen Sie dazu, gleich, ob bereits regelmäßiger Fahrgast oder noch abseits Stehender?

Heinz Eibl

Schrobenhausen