Dienstag, 23. Oktober 2018
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Die ersten Etappen der Bauarbeiten in und um die Pöttmeser Straße neigen sich ihrem Ende zu

Kreisel soll freigegeben werden

Schrobenhausen
erstellt am 10.08.2018 um 12:07 Uhr
aktualisiert am 15.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (SZ) Der Kreisel in der Pöttmeser Straße soll in einer Woche für den Verkehr geöffnet werden. Das kündigte Arne Schönbrodt, Gebietsabteilungsleiter des Staatlichen Bauamtes Ingolstadt, an. Parallel dazu wird an der Ortsdurchfahrt Steingriff und an der Bürgermeister-Götz-Straße gearbeitet.
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Freie Fahrt auf dem frisch sanierten Kreisel in der Pöttmeser Straße wird es erst in einer Woche geben. Bis dahin haben die Baufirmen noch einiges zu tun.
Freie Fahrt auf dem frisch sanierten Kreisel in der Pöttmeser Straße wird es erst in einer Woche geben. Bis dahin haben die Baufirmen noch einiges zu tun.
Foto: M. Schalk
Schrobenhausen
Prinzipiell ist Schönbrodt zufrieden damit, wie die Bauarbeiten am Verkehrskreisel in der Pöttmeser und der Bürgermeister-Schnell-Straße voran kommen. Und das, obwohl es mindestens zwei Wochen Verzug gegeben hat. Der Grund dafür liegt im Untergrund des Kreisels, wie Schönbrodt erklärt. In den Erdschichten unter der alten Kreiselfahrbahn sei deutlich mehr Teer, der damals noch verarbeitet werden durfte, gefunden worden, als bei der Planung zu erwarten war. Deshalb habe auch deutlich mehr Aushubmaterial fachgerecht entsorgt werden müssen. Außerdem musste der Unterbau aufwendiger als vorgesehen wieder aufgebaut werden.

Durch die zwei Wochen Verzug verschiebt sich laut Schönbrodt auch die Freigabe des von Grund auf sanierten Kreisels für den Verkehr. Der hätte eigentlich schon längst wieder befahrbar sein sollen. Das neue Öffnungsdatum ist daher nun der Montag, 20. August.

Dass die Verzögerung durch den schlechten Baugrund nicht zu größeren Verwerfungen des gesamten Zeitplans für die Großbaustelle führt, ist auch der Einführung eines neuen Mitarbeiters zu verdanken, erzählt Schönbrodt. "Wir haben dauerhaft vor Ort einen Bauaufseher", sagt Schönbrodt. Der befinde sich jeden Tag auf der Baustelle, was die amtlichen Bauleiter bei der Vielzahl der Baustellen in ihrem Bereich auch nicht schaffen würden. Durch die tägliche Präsenz des staatlichen Bauaufsehers, der Hand in Hand mit den beauftragten Baufirmen arbeite, könnten täglich auftretende Probleme schnell aus der Welt geschafft werden.

Parallel zu den Arbeiten am Kreisel ist in der Fortsetzung der Pöttmeser Straße - der von Schönbrodt so genannten Ortsdurchfahrt Steingriff zwischen Kreisel und Freifrau-von-Moreau-Straße - die alte Asphaltdeckschicht bereits abgefräst worden. Ab kommenden Montag, so Schönbrodt weiter, soll dort eine neue bessere Asphaltschicht aufgetragen werden. So sollte auch die Ortsdurchfahrt Steingriff pünktlich am Montag, 20. August, zusammen mit dem Kreisel wieder für den Verkehr freigegeben werden können, hofft Schönbrodt.

In der Bürgermeister-Götz-Straße zwischen dem Bahnübergang und der Neuburger Straße werden außerdem schon die Bauarbeiten für die Fahrbahnsanierung vorbereitet. Zum Teil werden neue Randsteine gesetzt und Abflüsse instandgesetzt. Am Montag, 20. August, soll dann dieser Teil der Bürgermeister-Götz-Straße auch für den Verkehr voll gesperrt werden. Denn bis Ende August soll dort die Fahrbahn komplett saniert werden.

Bis Anfang September kann der Verkehr ab 20. August dann also zunächst wieder durch die Pöttmeser Straße führen. Vorbei ist dann für einen kurzen Moment die Zeit der Einbahnstraßenregelung und Sackgasse in der Pöttmeser Straße. Mit Beginn des Monats September startet dann der vollständige Ausbau der Pöttmeser Straße zwischen dem Bahnübergang und dem Anschluss an den frisch sanierten Verkehrskreisel. Wenn in der Pöttmeser Straße dann der größte Brocken der gesamten Bauarbeiten beginnt, können die Autofahrer lediglich noch in eine Richtung durch die Pöttmeser Straße fahren. Darüber hinaus müssen sie mit wechselseitigen Sperrungen der Straße rechnen - je nach Fortschritt der Bauarbeiten. Das Saatliche Bauamt tue aber alles dafür, dass Kunden und Lieferanten die Geschäfte in dem Teil der Straße jederzeit erreichen könnten, sagt Schönbrodt. Lediglich im November, wenn in einem Zug die komplette neue Asphaltdeckschicht auf die runderneuerte Straße aufgebracht werden soll, so Schönbrodt weiter, müsste die Pöttmeser Straße für einige wenige Tage komplett gesperrt werden.
Jürgen Spindler
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