Sonntag, 20. Mai 2018
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Die südliche Freifrau-von-Moreau-Straße in Steingriff soll für rund 500 000 Euro komplett saniert werden

Bauamt: Reparieren reicht nicht mehr

Steingriff
erstellt am 15.02.2018 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 19.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Steingriff (jsp) Die südliche Freifrau-von-Moreau-Straße in Steingriff soll saniert werden. Wie Helmut Rischer vom Schrobenhausener Stadtbauamt mitteilte, befinde sich die Straße zwischen der Pöttmeser Straße und dem Kreisaltenheim Steingriff in einem derart schlechten Zustand, dass eine Komplettsanierung dringend angezeigt sei. "Mit einer Reparatur ist es nicht mehr getan", so Rischer weiter.
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Steingriff: Bauamt: Reparieren reicht nicht mehr
Sanierungsfall: In den Jahren 2019 und 2020 soll die südliche Freifrau-von-Moreau-Straße in Steingriff komplett erneuert werden. - Foto: Spindler
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Teile des Unterbaus der geflickten Straße könnten noch genutzt werden. Ansonsten führe an einer generellen Sanierung kein Weg mehr vorbei. Rund 500 000 Euro plus weitere 20 Prozent - also etwa 100 000 Euro - für Nebenkosten werde die Sanierung schätzungsweise kosten. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich in den Jahren 2019 und 2020 über die Bühne gehen. Damit, so Rischer weiter, würden zeitliche Überschneidungen mit den vom Staatlichen Bauamt in Ingolstadt geplanten Bauarbeiten in der Pöttmeser Straße und am Steingriffer Kreisel vermieden.

Rischer wies darauf hin, dass die Sanierungsarbeiten in der südlichen Freifrau-von-Moreau-Straße nach der derzeitigen Rechtslage noch auf die Anwohner umgelegt werden müssten. Damit spielte Rischer auf den Vorstoß der CSU-Landtagsfraktion an, die Straßenausbaubeitragssatzungen per Gesetz aufzuheben (wir berichteten). Bis allerdings die detaillierten Planungen für die Sanierung abgeschlossen seien, sollte auch Klarheit über die dann geltende Rechtslage herrschen. Rischer wies außerdem darauf hin, dass die Anlieger der Straße in einer eigens für sie noch einzuberufenden Versammlung über die Pläne informiert würden, sobald das beauftragte Ingenieurbüro die Planungen abgeschlossen habe.

Von Jürgen Spindler
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