Freitag, 21. September 2018
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Insgesamt gibt es 6672 Grund- und Mittelschüler im Landkreis Pfaffenhofen

Bereit für den Unterricht

Pfaffenhofen
erstellt am 10.09.2018 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 14.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (SZ) Heute beginnt das neue Schuljahr, die Abc-Schützen stehen in den Startlöchern und auch für alle anderen Schüler beginnt wieder der Alltag.
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Vorsicht ist geboten: Wenn heute die Schule wieder startet, dann sind tausende ABC-Schützen in der Region wieder auf den Straßen unterwegs. Autofahrer sollten deswegen heute ganz besonders aufmerksam sein.
Vorsicht ist geboten: Wenn heute die Schule wieder startet, dann sind tausende ABC-Schützen in der Region wieder auf den Straßen unterwegs. Autofahrer sollten deswegen heute ganz besonders aufmerksam sein.
Polizei
Pfaffenhofen
Das Schulamt Pfaffenhofen erklärt in einer aktuellen Statistik die Zahlen rund um das neue Schuljahr an den Grund- und Mittelschulen.

Die Gesamtschülerzahl im Landkreis ist leicht zurück gegangen: 2017 machten sich noch 6708 Grund- und Mittelschüler auf in ihre Klassenzimmer, heuer sind es 6672 - das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent. An der Grundschule sind es 4622 Schüler (2017: 4550), wovon 1191 in den ersten Klassen starten (1143). Während also an den Grundschulen der Trend ein wenig nach oben zeigt, gibt es an den Mittelschulen ein leichtes Minus: 2050 Schüler starten dort in das neue Jahr, das sind 108 weniger als 2017. Während die Zahl der Schüler in M-Klassen fast gleich bleibt - 408 Schüler sind hier gemeldet (417) -, sinkt die Zahl dieser Klassen von 21 auf 18.

"Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse ist in beiden Schularten konstant niedrig und liegt jeweils leicht unter den oberbayerischen Vergleichswerten", teilt das Schulamt weiter mit. An der Grundschule sind es im Landkreis 21,4 Schüler (Oberbayern: 21,5) und an der Mittelschule 18,9 Schüler (19,5). An den Grundschulen gibt es insgesamt 210 Klassen, das sind vier weniger als noch im Vorjahr. An der Mittelschule sind es insgesamt 110 Klassen - und ebenso vier weniger als 2017.

Die Zahl der Lehrer ist hingegen gestiegen. Heuer arbeiten 561 Lehrer und Anwärter an den Schulen im Landkreis, vergangenes Jahr waren es 537. "Der Landkreis ist von der Regierung von Oberbayern bedarfsgerecht mit den entsprechenden Lehrerstunden versorgt worden", lautet das Fazit des Schulamts. Neben dem Pflichtunterricht sind außerdem Arbeitsgemeinschaften und andere Angebote möglich.

Für Schüler mit Migrationshintergrund werden wieder Deutschfördermaßnahmen angeboten. Dazu stehen heuer insgesamt 240 Lehrerstunden zur Verfügung, 2017 waren es 245. Allerdings gibt es eine Vorkursgruppe für die Vorschulkinder an Kindergärten mehr als zuvor: Heuer sind hier 34 Gruppen von Seiten des Schulamtes geplant. Eine Übergangsklasse für Schüler ohne Deutschkenntnisse gibt es in diesem Jahr erneut nicht, es seien kaum entsprechende Schülerzugänge zu verzeichnen.

Insgesamt 24 gebundene Ganztagsklassen gibt es heuer im Gebiet des Schulamtes, also eine mehr als noch vor einem Jahr. Im Ganztagessprengel der Stadt kommt zur bisherigen ersten Klasse nun die zweite Klasse dazu - hier gibt es also mit vier Ganztagesklassen doppelt so viele wie 2017. An der Grundschule Niederscheyern gibt es zwei solche Klassen (2017: 3), an der Mitteschule Pfaffenhofen acht (6) und an der Mittelschule Reichertshofen sind es weiterhin drei - allerdings gibt es an der dortigen Grundschule keine Ganztagesklasse mehr. An der Mittelschule Reichertshausen gibt es weiterhin acht Klassen als gebundene Ganztagesklassen.

Offene Ganztagesklassen bieten in diesem Jahr weiterhin die Mittelschulen in Vohburg, Manching, Geisenfeld, Schweitenkirchen, Hohenwart und Scheyern an. Auch bei den Grundschulen sind hier weiterhin dieselben sieben Einrichtungen dabei wie im Vorjahr: Geisenfeld, Reichertshofen, Langenbruck, Wolnzach, Ilmmünster, Baar-Ebenhausen und Vohburg. Die Grundschulen im Landkreis, die kein offenes Ganztagesangebot haben, bieten eine Mittagsbetreuung in kommunaler oder freier Trägerschaft an. "Somit ist an jeder Grundschule eine Betreuung bis 14 Uhr oder - bei der verlängerten Mittagsbetreuung - bis mindestens 15.30 beziehungsweise 16 Uhr gewährleistet", teilt das Schulamt mit.

Auch in diesem Jahr gibt es im Landkreis wieder die Möglichkeit zur Einzelinklusion sowie zu weiteren inklusiven Maßnahmen. Die Grundschule Münchsmünster sowie die Mittelschulen in Vohburg und Pfaffenhofen haben das Profil Inklusion.
 

Sicher zur Schule

Die Polizei fordert wieder alle Verkehrsteilnehmer auf, sich besonders vorsichtig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. Mehrere tausend Abc-Schützen werden dann wieder unterwegs sein. Die Polizei wird deswegen insbesondere im Schulumfeld verstärkt den Verkehr kontrollieren.

Auch im Auto ist auf Sicherheit zu achten. Die Zahl der Verkehrstoten, die während der Autofahrt nicht angeschnallt waren, ist in Bayern weiterhin hoch. Fast jeder fünfte im Auto tödlich Verunglückte war 2017 nicht angeschnallt. Im vergangenen Jahr kamen bayernweit 284 Menschen im Pkw ums Leben. Davon trugen 61 der Verunglückten nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt. Bis einschließlich Mai 2018 waren 19 tödlich verunglückte Personen nicht angegurtet. Ein Kind, das während der Fahrt ungesichert in einem Radlader mitfuhr, wurde tödlich verletzt als es aus der offenen Fahrerkabine fiel.

Der Weg zur Schule kann auch ebenso gefährlich werden. Im vergangenen Schuljahr 2017/2018 stieg die Zahl der Schulwegunfälle auf 105 (Vorjahr: 82). Dabei wurden 119 (Vorjahr: 87) Kinder verletzt. Glücklicherweise hat sich, wie in den beiden Jahren zuvor, kein tödlicher Schulwegunfall ereignet.

Aufgrund dieser Zahlen ist es wichtig, den Kindern eine möglichst sichere Teilnahme am Straßenverkehr und einen sicheren Schulweg zu bieten. Eine Aufgabe, bei der neben den Verkehrsteilnehmern auch Eltern, Schule und Sicherheitsbehörden gleichermaßen gefordert sind. Im Rahmen der landesweiten Aktionstage vom 11. bis 14. September wird die Polizei besonders darauf achten, dass die Sicherheitsgurte angelegt und Kinder ausreichend gesichert sind. Diese Kontrollen finden im unmittelbaren Bereich von Schulen, Kindergärten und stark genutzten Schulwegen zur relevanten Zeit statt.

Im Rahmen der Aktion "Sicher zur Schule, sicher nach Hause" werden Polizeibeamte bis Ende September an Schulwegen unterwegs sein. Dabei kontrollieren sie, ob die Verkehrsregeln sowohl im fließenden wie auch im ruhenden Verkehr eingehalten werden.

Verkehrsteilnehmer sollten deswegen einiges beachten: Kinder sind klein und sehen nicht über geparkte Autos hinweg. Sie sind keine kleinen Erwachsenen, weswegen immer mit unerwartetem Verhalten zu rechnen ist. Besonders in Wohngebieten, auf Schulwegen, an Haltestellen und rund um Schulen und Kindergärten sollte langsam gefahren werden. Es gilt die Devise: Zum Schutz der Kinder runter vom Gas und jederzeit bremsbereit sein. Auch auf die Regelungen zur Schrittgeschwindigkeit an Schulbushaltestellen sollten Autofahrer achten.
 
BUSSE
Einige Änderungen gibt das Pfaffenhofener Landratsamt für die Schulbuslinien bekannt, die im Landkreis die Kinder und Jugendlichen zu den weiterführenden Schulen bringen. Bei diesen Linien ergeben sich ab heute Änderungen.
  • Linie PAF18 von Klosterberg (früher Marktplatz Hohenwart) zum Schyren-Gymnasium: Als neuer Halt wird Klosterberg eingerichtet.
  • Linie PAF19 von Englmannszell (früher Tegernbach) zum Schyren-Gymnasium: Die neuen Haltestellen sind Englmannszell, Eulenried, Lindach und Tegernbach (Raiffeisenbank).
  • Linie PAF18a von Klosterberg zum Schyren-Gymnasium entfällt. Die Haltestellen werden auf die Linien PAF18 und PAF19 aufgeteilt.
  • Linie PAF11Z von Edling nach Scheyern: Die Strecke von der Abzweigung nach Dürnthal bis Gerolsbach ist gestrichen.
  • Linie ZSOB: Als neuer Halt wird das Pfaffenhofener Schulzentrum eingeführt.
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