Samstag, 23. Juni 2018
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Workshop zur Sexualerziehung am Gymnasium Schrobenhausen kam gut an

Die Pubertät positiv erleben

Schrobenhausen
erstellt am 20.03.2017 um 17:56 Uhr
aktualisiert am 24.03.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (SZ) Im Rahmen eines Workshops zur Sexualerziehung machte jetzt die mit mehreren Preisen ausgezeichnete "Zyklusshow - dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur" Station am Gymnasium Schrobenhausen.
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Schrobenhausen: Die Pubertät positiv erleben
Bei der "Zyklusshow" erlebten die Schülerinnen der sechsten Klassen des Gymnasiums eine Reise durch den eigenen Körper und erfuhren viel Neues. - Foto: Gymnasium Schrobenhausen
Schrobenhausen

Das im Jahr 2002 mit dem Bayerischen Gesundheitsförderungspreis und im Jahr 2004 bei "Startsocial" ausgezeichnete "MFM-Projekt" (Mädchen - Frauen - Meine Tage) und (Männer für Männer) war wieder einmal zu Gast am Gymnasium Schrobenhausen. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Gymnasiums erlebten zusammen mit den Referenten der Diözese Augsburg eine Reise durch den Körper.

Dem Aktionstag ging ein Elternabend voraus. Dabei bekamen die Eltern klare Informationen über die Inhalte des Projekts. Dies war der Schulleitung und dem Elternbeirat wichtig. Die Referenten fanden am Aktionstag schnell einen Zugang zu den Mädchen und Jungen. Nicht nur plakative Materialien kamen zum Einsatz. Mit Hilfe von Spielszenen wurden die Vorgänge im Körper buchstäblich in Szene gesetzt.

Dabei wurde zum Beispiel klar, dass das Zyklusgeschehen viel mehr ist als eine Abfolge von Blutungen im Vier-Wochen-Abstand. Ziel des Projekts "Mädchen - Frauen - Meine Tage" ist es, natürliche Veränderungen im Körper bewusst wahrzunehmen und ein Gespür für die eigene Befindlichkeit zu entwickeln. Die Kinder erfuhren jede Menge Neues über ihren eigenen Körper. So schlüpften die Jugendlichen beispielsweise im Rahmen von Rollenspielen in die Rolle der Hormone, der "Östrogen-Freundinnen" oder der "Eisprunghelfer". Insgesamt soll der Workshop helfen, die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben.

Von Sandra Zistl
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