Dienstag, 16. Oktober 2018
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SZ TRIFFT Sandra Eder aus Waidhofen, die demnächst erstmals in ihrer Heimat auftritt

Ein etwas anderes Wirtshaussingen

Waidhofen
erstellt am 11.10.2018 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Waidhofen (SZ) Im Ingolstädter Club "Diagonal" hat sie bereits eine kleine Fangemeinde gefunden: Unter der Bezeichnung "Singsan" präsentiert Sandra Eder dort seit einer Weile Gruppen-Mitsing-Events.
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Singen mit dem Publikum: Am 19. Oktober findet der erste Waidhofener Mitsing-Abend mit Sandra Eder statt.
Singen mit dem Publikum: Am 19. Oktober findet der erste Waidhofener Mitsing-Abend mit Sandra Eder statt.
Foto: privat
Waidhofen
Jetzt macht sie das erstmals auch daheim.

Singsan, also Singen mit Sandra, heißt die Idee. Wie sie drauf gekommen ist? "Es ist einfach so, dass viele Leute von sich glauben, nicht singen zu können", sagt Sandra Eder. Aber Singen ist etwas, das jedem gut tut. Und je mehr mitsingen, umso mehr verschleifen sich die Töne, die womöglich tatsächlich nicht ganz genau auf dem Punkt sind. Aber darum geht es nicht. "Das sind keine Fehler, sondern einfach nur Variationen", sagt Sandra Eder. So einfach ist das.

Menschen zum Mitsingen zu inspirieren, ist für Sandra Eder zur Herzensaufgabe geworden. Beim "Singsan" ist es für die Besucher auch immer spannend zu raten, welches Lied als nächstes gesungen wird. Dazu gibt es im Vorfeld ein paar Quizfragen und auch Informationen zum Song. Und dann geht es auch schon los, aus voller Brust. Wer Lust drauf hat: Das erste Waidhofener Singsan beginnt am 19. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthof Bogenrieder. Einlass ist ab 18 Uhr, Karten für zehn Euro gibt es an der Abendkasse.

Gemeinsam gesungen werden Schlager, Oldies, Medleys und auch Volkslieder - mit Pianobegleitung. Und weil wahrscheinlich nicht jeder alle Texte auswendig kennt, werden die an die Wand projiziert.

Die 48-Jährige aus Waidhofen war einst selbst Besucherin einer solchen Mitsing-Veranstaltung und sofort restlos begeistert. Also hat sie es selbst probiert, und zwar gleich im Ingolstädter Diagonal, wo sich sonst Jazzgrößen die Klinke in die Hand geben. Die zweifache Mutter beobachtet, dass es einen Trend zurück zu Basistätigkeiten gibt: Kochen, Malen oder eben auch Singen. Die Menschen suchen ihrer Beobachtung nach etwas, wo sie nicht unter Leistungsdruck stehen, nicht funktionieren müssen.

Ein halbes Dutzend Singsans hat sie bereits organisiert, allzu lange macht sie das also noch nicht. Früher war die Waidhofenerin als Verwaltungsangestellte tätig. Eine Krankheit brachte sie schließlich dazu, sich zu hinterfragen und sich auch beruflich neu zu orientieren. Gerne Musik gemacht hatte sie schon immer, so kam eins zum andern. Und nun erstmals auch daheim.
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