Sonntag, 16. Dezember 2018
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Geschwister Reitberger und Gspusi-Musi spielten in der vollbesetzten Pfarrkirche in Waidhofen

Marienkonzert zum Geburtstag

Waidhofen
erstellt am 07.05.2018 um 14:42 Uhr
aktualisiert am 11.05.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Waidhofen (SZ) Die katholische Kirche in Waidhofen ist Maria geweiht und wird dieses Jahr 300 Jahre alt. Zum Geburtstag haben die Reitberger-Schwestern zum Konzert geladen.
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Besonders wuchtig klang das Bläserquartett durch die Waidhiofener Pfarrkirche, die heuer 300 Jahre alt wird.
Besonders wuchtig klang das Bläserquartett durch die Waidhiofener Pfarrkirche, die heuer 300 Jahre alt wird.
Olfen
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Die drei Geschwister mussten den Nachmittag aber nicht alleine bestreiten. Sie wurden tat- und stimmkräftig von ihren Ehepartnern, der Gspusi-Musi, unterstützt. In Tracht kamen die sechs Musiker in den Altarraum. Ebenso festlich gekleidet waren die zahlreichen Zuhörer, die den sommerlichen Sonntagnachmittag mit dem kühlen Kirchenschiff tauschten. Die Bänke reichten nicht, und so wurde der hintere Kirchenbereich kurzerhand als Stehplatz genutzt.

Vorne wechselten sich Gesangs-und Instrumentalstücke ab. Auch spielten die Künstler in unterschiedlichen Kombinationen. Das Repertoire reichte von Blech- und Holzblasinstrumenten über Gitarre bis hin zu Harfe und Akkordeon.

Besonders wuchtig klang das Bläserquartett im Kirchenraum. Inhaltlich ging es natürlich um die Muttergottes. Schließlich ist der Mai nicht nur der Wonnemonat, sondern auch der Marienmonat. Aber woran erkennt man überhaupt, dass Mai ist? Dieser Frage ging eine kleine Geschichte nach.
Vor vollbesetzen Kirchenbänken spielten die Reitberger-Schwestern und die Gspusi-Musi.
Vor vollbesetzen Kirchenbänken spielten die Reitberger-Schwestern und die Gspusi-Musi.
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Mai ist dann, wenn die Kommunionkinder sonntags in ihren Kleidern und Anzügen zur Andacht gehen, wenn überlegt wird, welche Blüten man für den Blumenteppich in der Kirche verwendet oder wenn die Fenster zur Straßenseite geputzt werden, weil die Fronleichnamsprozession vorbeikommt.

Letzteres entlockte den Damen ein Nicken und verstohlenes Gekicher. Aber auch eine kleine Anekdote über die Entstehung des Rosenkranzes gaben die Schwestern noch zum Besten.

Nach dem Konzert empfingen die Ministranten die Besucher im Pfarrzentrum zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Schließlich sollte der Erlös das Taschengeld für die Rom-Wallfahrt im August aufbessern.
Sabine Olfen
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