Montag, 19. November 2018
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Entwurf für eine neue Pumpstation im Karlshulder Rat vorgestellt

Konzept kommt an

Karlshuld
erstellt am 08.11.2018 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Karlshuld (pre) Besuch erhielt der Gemeinderat Karlshuld bei seiner jüngsten Sitzung von Alexander Steinherr vom Architekturbüro Wipfler aus Pfaffenhofen, der den Räten die Entwurfsplanung für eine neue Pumpstation für das Vakuumsystem vorstellte.
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Wie berichtet, muss aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl der Gemeinde im Bereich des Maurerstraßls in Karlshuld ein neuer Kanal für das Abwasser gebaut werden. Angebunden werden an die neue Pumpstation soll auch das Kanalnetz rund um das Baugebiet an der Augsburger Straße, in dem weitere Mehrfamilienhäuser geplant sind. "Es ist ein Konzept, wie wir uns das vorstellen", sagte Steinherr, der die Größe des zu bauenden Kanalnetzes mit 1000 sogenannten Einwohnergleichwerten bezifferte. Die Kosten schätzt das Büro Wipfler auf rund eine Million Euro, einschließlich Leitungskanalanbindung, einer Wartungsstation und der Pumpstation selbst. Der Rat stimmte dem Konzept einstimmig zu, sodass jetzt die entsprechenden Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung zu erstellen sind.

Weiter in der Sitzung befasste sich der Rat neben einigen Bauanträgen mit der Vorstellung eines gemeinsamen Logos für das Leader-Projekt "Vernetzte Erlebnisplätze". In Karlshuld gehört der im Sommer eingeweihte Bewegungspark dazu. Nun soll bei der Errichtung von weiteren Erlebnisplätzen in der Region mit einem einheitlichen Bild geworben werden. Der Rat stimmte dem Vorhaben zu.

Zwar kam von den Besuchern der jüngsten Bürgerversammlung in Karlshuld lediglich nur eine Wortmeldung aus der Runde, doch die hat im Gemeinderat sofort Anklang gefunden: Philipp Lehmeier hatte sich dabei über abgestellte LKW auf dem Parkstreifen an der evangelischen Kirche in Karlshuld beklagt, die seiner Meinung nach verkehrsgefährdend wären und für Radfahrer und auch Fußgänger eine Sichtbehinderung darstellen würden. Einstimmig entschied der Rat, den Parkstreifen jetzt für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen sperren zu lassen.
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