Montag, 28. Mai 2018
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Interkommunales Vereinsprojekt aus drei Theatergruppen diente einer guten Sache Erlös an die Rett-Stiftung gespendet

Das Krimi-Dinner kam hervorragend an

Karlskron
erstellt am 23.01.2018 um 19:06 Uhr
aktualisiert am 26.01.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Karlskron (shm) "Tödliches Alpenglühn" war ein voller Erfolg. Nach den zwei Veranstaltungen im Herbst 2017 konnten die Theaterspieler aus Karlskron, Adelshausen und Baar-Ebenhausen auch bei den Terminen im Januar zweimal volles Haus vermelden. "An den beiden Tagen hatten wir rund 200 Gäste", erklärt Maria Dill, die die Gesamtorganisation des Krimi-Dinners innehatte. Denn das interkommunale Vereinsprojekt aus den drei Theatergruppen diente einer guten Sache. Mit dem Erlös wird "Miriams Hoffnung" unterstützt, um Miriam Fackler und anderen am Rett-Syndrom zu ermöglichen, dass Forschungen und klinische Studien finanziert werden können.
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Neben dem Erlös aus den vier Aufführungen konnte Christian Fackler für die Rett-Stiftung noch 1750 Euro durch die Theatergruppe des SV Karlskron entgegen nehmen. Die haben sich nämlich dazu entschlossen, ihren Erlös aus den Aufführungen des großen Theaters an die Rett-Stiftung zu spenden. Ebenso ging auch der Erlös der Aufführung der Adelshausener Theateraufführungen mit 1000 Euro an die Stiftung. Zudem spendete der Burschenverein Adelshausen 400 Euro. Die Versteigerung des Staps-Hackstocks (Requisit des großen Theaters in Baar-Ebenhausen, gefertigt durch Roland Pilz und Josef Beyer) brachte weitere 210 Euro für die Stiftung ein.

Das Krimi-Dinner basiert auf einem Gesellschaftsspiel, dass der in Baar-Ebenhausen beheimatete Paul Thaller zum Theaterstück umgeschrieben hatte. Kommissar Reimer (Christian Finkenzeller) versucht hier, gemeinsam mit dem Publikum im Saal den Kriminalfall zu lösen. Dass das gar nicht so einfach war, zeigte sich im Laufe der Veranstaltungen. Denn das Publikum fand am Ende bei allen vier Terminen immer wieder die unterschiedlichsten Verdächtigen.

Für Manuela Haas, die die kulinarischen Zwischenschritte plante, war das Krimidinner durchaus ein schönes Erlebnis: "Wir haben ja den Spielplan von den Theaterleuten. Dadurch wissen wir, wann genau welche Schritte in der Küche zu tun sind, damit am Ende das Essen pünktlich auf den Tischen steht."

Dass das Projekt "Krimidinner" ein voller Erfolg war - da sind sich die Theater-Aktiven alle einig. Uneinig sind sie sich dagegen, wie es weiter gehen soll. Die Frage ist, ob das eigene Stück auf anderen Bühnen noch aufgeführt werden soll. Vielleicht gibt es auch eine direkte Fortsetzungsgeschichte.

Von Ramona Schittenhelm
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