Montag, 10. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Eine Million Aufrufe: 360-Grad-Video mit der Freiwilligen Feuerwehr Aresing eines der erfolgreichsten Online-Videos des BR

Gefeierte Netzstars

Aresing
erstellt am 05.12.2018 um 18:38 Uhr
aktualisiert am 08.12.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Aresing (SZ) Rund eine Million-mal geklickt, 3000 Mal geteilt und ein Haufen Kommentare - solche Zahlen mag sich so mancher Netzstar wünschen.
Textgröße
Drucken
Facebook-Europa Chef Martin Ott (l.) beim Interview in Berlin, wo auch die Aresinger Feuerwehr mit Verena Dick und Stefan Zündl vertreten war.
Facebook-Europa Chef Martin Ott (l.) beim Interview in Berlin, wo auch die Aresinger Feuerwehr mit Verena Dick und Stefan Zündl vertreten war.
Tabea Tyroller.
Aresing
Die 360-Grad-Dokumentation des BR24 über die Aresinger Feuerwehr hat genau das erreicht - und entpuppt sich als regelrechter Internethit. Nun wurde sie sogar nach Berlin in den Bundestag zum Galerieabend eingeladen.

Rund zwei Monate ist es mittlerweile her, dass der BR für die Dreharbeiten zu Gast bei der Aresinger Feuerwehr war. Damals wurden gleich zwei kleine Filme gedreht, nämlich eine 360-Grad-Dokumentation über die Aresinger Feuerwehr, wie auch ein Beitrag über die Facebook-Gruppe "Bayerische Feuerwehren" (wir berichteten). Bei den Dreharbeiten lief alles - bis auf ein paar kleine Unterbrechungen, um die Kameraeinstellung zu ändern - wie am Schnürchen. So einen Erfolg hätte sich keiner aus der Feuerwehr ausgemalt.

"Wir sind vollkommen überwältigt", bestätigt Stefan Zündl von der Aresinger Feuerwehr. "Damit hätten wir niemals gerechnet. Allenfalls mit ein paar tausend. "

"Top! ", "Cooles Video", "Mega stark gemacht", "Gut, dass es euch gibt" oder "Saubere Arbeit, Leute! Das Video ist super geworden! " - das Video kommt gut an, wie die Kommentare zeigen. "Auch im Freundeskreis war das Feedback äußerst positiv", meint Zündl. Ebenso überzeugt die 360-Grad-Einstellung die Zuschauer. Prinzipiell sind zunächst nur die besten Momente des Videos zu sehen, wenn jedoch die Maus zur Seite bewegt wird, können die Szenen aus allen Blickwinkeln betrachtet werden - so wirkt's, als wäre man live dabei.
 
Tabea Tyroller.
Aresing



Auch der Beitrag über die Facebook-Gruppe "Bayerische Feuerwehren" kommt gut an. Austauschen, organisieren, verabreden - was früher in Foren gemacht wurde, wird heutzutage über solche Gruppen kommuniziert. So auch in der Gruppe "Bayerische Feuerwehren", deren Community schon über 7000 Mitglieder angehören. Neben der Feuerwehr-Gruppe hat BR24 unter dem Hashtag "Wir feiern Bayern" auch noch vier weitere Gruppen wie zum Beispiel die "Bayerischen Mamis" oder die Trachtler aus der Gruppe "Hirschlederne & Dirndlgewand" besucht. Damit soll die Vielfalt Bayerns dargestellt werden.

Kürzlich wurden Vertreter aus allen Gruppen zum Galerieabend ins Berliner Reichstagsgebäude eingeladen. Von Seiten der Gruppe "Bayerische Feuerwehren" waren Jan Micheler und Admin Stefan Zündl, der aber auch zum Team der Aresinger Feuerwehr dazu gehört, dabei. Schließlich durften auch Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Aresing, stellvertretend für die 360-Grad-Dokumentation nicht fehlen. So sind auch noch Verena Dick und erster Kommandant Michael Kern mit nach Berlin gereist. "Berlin hat das Ganze nochmal getoppt", erzählt Zündl begeistert.

An dem Abend konnten alle Videos mit einer Virtual Reality Brille angeschaut werden. Außerdem brachte jede Gruppe ein paar persönliche Gegenstände für die Ausstellung mit. "Wir hatten einen Helm und Handschuhe mit dabei", erklärt Zündl. Dabei lobte der Facebook-Chef für Mitteleuropa Martin Ott besonders die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und auch die fotografische Arbeit von Laura Zalenga, die die Fotos für die Ausstellung beisteuerte. "Als Sahnehäubchen wurden wir am nächsten Tag noch ins Facebook-Office in Berlin eingeladen", erzählt Zündl weiter. Dort hätten die Feuerwehrmänner und die Feuerwehrfrau noch eine Führung durch das Office bekommen.

Nach dem Galerieabend wurde die Ausstellung in den sechsten Stock des Facebook-Offices in Berlin verlegt, damit sie für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Bis zum 9. Dezember kann sie dort noch besichtigt werden.

Tabea Tyroller
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!