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Beim Gitarrenfestival Barock bis Rock können Interessierte von den Künstlern lernen

Ein vielsaitiges Wochenende

Neuburg
erstellt am 11.07.2018 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 15.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (SZ) Von Barock bis Rock - das ist nicht nur das musikalische Spektrum einer Gitarre, sondern auch ein Gitarrenfestival in Neuburg. Nationale und internationale Saitenkünstler geben sich am Freitag, 20. Juli, und Samstag, 21. Juli, im Museumsgarten die Ehre. Ein Wochenende bei dem die Konzertgitarre im Mittelpunkt steht.
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Bekannte Gesichter bei Barock bis Rock: Jules Malischke (l.) und das österreichische Trio Cobario haben bereits im vergangenen Jahr beim Neuburger Gitarrenfestival begeistert.
Bekannte Gesichter bei Barock bis Rock: Jules Malischke (l.) und das österreichische Trio Cobario haben bereits im vergangenen Jahr beim Neuburger Gitarrenfestival begeistert.
Fotos: Jan Walford/Christian Huber
Neuburg
Bereits zum sechsten Mal haben die Veranstalter von The Artrium, einer Neuburger Künstleragentur, das Festival schon auf die Beine gestellt. Insgesamt sieben Acts - Solokünstler als auch Ensembles - treten auf die Bühne. Der erste Konzertabend am Freitag beginnt um 19.30 Uhr mit der Singer-Songwriterin Jule Malischke. Sie studierte klassische Gitarre am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg und absolvierte einen Masterabschluss im Bereich Jazz/Rock/Pop für die akustische Gitarre an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden. Musikalisch deckt sie die gesamte Bandbreite des Saiteninstruments ab.

Es folgen die originellen Soloarrangements von Stephan Bormann. Zunächst war Bormann 15 Jahre in verschiedenen Projekten beteiligt und startete vor einiger Zeit seine Solokarriere. Den Höhepunkt des Abends bildet der englische Gitarrenvirtuose Clive Carroll zum Teil im Duett mit Lily Neill an der keltischen Harfe, der auch vergangenes Jahr mit seinen Klangwelten das Publikum verzauberte.

Doch Barock bis Rock ist nicht nur ein Festival zum Zuhören, man kann auch direkt mitmachen und man kann seine eigenen Fähigkeiten auf die Probe stellen und mit den Künstlern jammen, Tipps und verschiedene Techniken erlernen, denn am Samstag finden ab 10 Uhr tagsüber Workshops mit den Künstlern und Profis der Branche statt: "Fingerstyle" mit Clive Carroll, "Fancy Begleiten" mit Jule Malischke, "Bass" mit Michael Harnoß und "Playing rock guitar" mit Simon Schneid sind nur eine Auswahl von Themen zwischen denen die Gitarrenschüler wählen können.

Den Konzertauftakt am Samstagabend macht das Gitarrenensemble G36, gefolgt von den preisgekrönten Klassik-Gitarristen des Alegrías Guitar Trio. Der Name ist bei dem Trio Programm: Das spanische Wort "Alegrías" wird auch häufig in Zusammenhang mit Flamenco verwendet und bedeutet übersetzt "Freude" oder "Spielfreude". Ebendiese Freude verbindet Dimitri Lavrentiev, Takeo Sato und Klaus Wladar und gemeinsam übertragen sie das positive Gefühl mit ihrer Musik auf die Zuhörer.
 
Fotos: Jan Walford/Christian Huber
Neuburg



Danach gibt es noch ein kleines musikalisches Schmankerl mit Niglas T. Flimm. Das Quartett bewegt sich musikalisch zwischen Pop und Rock. Mit vier Stimmen, drei Gitarren und sehr viel Leidenschaft für die Musik sind die Musiker ein Garant für ein unterhaltsames Konzert.

Den Abend rundet das experimentelle Akustiktrio Cobario ab. Das österreichische Trio sorgte schon im vergangenen Jahr für Begeisterung bei den Besuchern.



Karten gibt es bei Ideenquell (Rosenstraße 102, Neuburg), Café Ozon (Schrannenplatz 153 ½, Neuburg) und unter www.theos-tickets.de. Der Eintrittspreis beginnt bei 25 Euro, ermäßigt 20 Euro. Einlass ist jeweils bereits um 18 Uhr. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Es sind auch noch Plätze frei für die Workshops. Weitere Informationen dazu gibt es online unter www.theartrium.de/project/34.
Tina Blum
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