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Ein Schutzengel für Gachenbach

Gachenbach
erstellt am 16.05.2018 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 19.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Gachenbach (SZ) Eine Schutzengelfigur am Gachenbacher Friedhofseingang - "auf wessen Mist ist das gewachsen?
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", fragte Bürgermeister Alfred Lengler und gab sich in der jüngsten Gachenbacher Gemeinderatssitzung auch gleich selbst die Antwort: "Auf meinem! " Die Gemeinde, so Lengler, könne auf diese Weise danke sagen. Danke dafür, dass da oben offenbar jemand seine schützenden Hände über Gachenbach gehalten hat.

"Wir haben wahnsinnig viel gebaut die letzten Jahre", sagte Lengler, "und es ist nie etwas passiert. " Das sei nicht selbstverständlich, und dafür solle sich die Gemeinde erkenntlich zeigen, denn: "Wir glauben ja noch an Schutzengel. Zumindest ich tue das. "

Den richtigen Platz für die Figur hat der Bürgermeister auch schon gefunden. Als er einmal durch die frisch sanierte Untere Ortsstraße - eines der viele Bauprojekte der vergangenen Jahre - fuhr, fiel sein Blick auf den Osteingang des Friedhofs, erzählte Lengler. "Irgendetwas fehlt da", habe er gedacht, dort, wo früher ein markanter Baum stand, der allerdings krank war und gefällt werden musste.

Im Gachenbacher Gemeinderat stieß Lenglers Idee nicht nur auf Zustimmung. Dennoch war man sich am Ende einig, dass nun erst einmal ein Künstler - die Rede war von Karl-Heinz Torge - besucht werden soll. Dem wollen die Gachenbacher ihre Vorstellungen von der Figur darlegen, und wenn dann der Kostenvoranschlag im Gemeinderat eine Mehrheit findet, könnte bald ein Schutzengel auch über die Autofahrer an der nicht ganz ungefährlichen Kreuzung gleich hinter der Kirche wachen.

Bernd Hofmann
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